Ein lukrativer Rahmenvertrag mit dem Rüstungskonzern KNDS rückt die Steyr Motors Aktie in ein positives Licht. Die NuWays AG bestätigte gestern ihre Kaufempfehlung und rief ein Kursziel von 60,00 Euro aus. Neben dem Ausrüstungsvertrag für den Leopard 2 sorgen auch ein starker Jahresabschluss und ehrgeizige Prognosen für das laufende Jahr für operativen Rückenwind.

Millionenauftrag für den Leopard 2

Der zentrale Treiber der positiven Analystenbewertung ist der langfristige Vertrag mit KNDS, der bis in das Jahr 2034 läuft. Nach aktuellen Schätzungen erweitert dieser Auftrag das Orderbuch von Steyr Motors um rund 40 Millionen Euro. Die Vereinbarung umfasst eine feste Mindestabnahmemenge von 500 Motor-Generator-Einheiten zur autarken Stromversorgung. Diese Aggregate werden primär in den Kampfpanzer Leopard 2 sowie das Brückenlegesystem Leguan integriert.

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Die geplanten Auslieferungen sind dabei stark auf die Anfangsjahre fokussiert. Bereits im laufenden Jahr 2026 plant das Unternehmen die Übergabe von 100 Einheiten. Dies entspricht einem erwarteten Umsatzbeitrag von etwa acht Millionen Euro. Insgesamt sollen 80 Prozent des gesamten Vertragsvolumens noch vor 2030 realisiert werden.

Wasser-Drohnen und starke Margen

Doch woher kommt das weitere Wachstum abseits dieses Großauftrags? Die Marktanalyse zeigt, dass sich das Geschäft mit unbemannten Wasserfahrzeugen (USV) zu einer wichtigen Säule entwickelt. Experten prognostizieren für dieses Nischensegment im laufenden Jahr einen Umsatz von 10 Millionen Euro, was etwa 13 Prozent des gesamten Konzernumsatzes entspräche. Die kürzlich vereinbarte Übernahme des dänischen Unternehmens BUKH A/S zielt genau auf die Stärkung dieser Position ab.

Das Fundament für diese Expansion lieferten die am Freitag veröffentlichten Zahlen für 2025. Trotz temporärer Verzögerungen bei staatlichen Budgetfreigaben kletterte der Jahresumsatz um 16,4 Prozent auf 48,5 Millionen Euro. Das bereinigte EBIT erreichte dabei 7,0 Millionen Euro, was einer operativen Marge von 14,5 Prozent entspricht.

Für das Jahr 2026 stellt das Management nun einen deutlichen Umsatzsprung auf 75 bis 95 Millionen Euro bei einer EBIT-Marge von mindestens 15 Prozent in Aussicht. Ein Gesamtauftragsbestand von über 300 Millionen Euro sichert diese Planungen ab. Über die vorgeschlagene Erstdividende von 0,25 Euro je Aktie entscheiden die Aktionäre auf der kommenden Hauptversammlung am 10. April 2026.

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