Stevanato Group forciert den Ausbau im Bereich der subkutanen Arzneimittelabgabe. Durch eine neue Kooperation mit Datwyler und LTS Device Technologies reagiert das Unternehmen auf den wachsenden Trend zur Selbstmedikation bei großvolumigen Biologika. Kann die Gruppe damit ihre Marktposition im margenstarken Gesundheitssektor entscheidend festigen?

  • Kooperation mit Datwyler und LTS Device Technologies gestartet.
  • Fokus auf großvolumige Injektionssysteme (10 bis 20 ml).
  • Produktionserweiterung in Bad Oeynhausen (Deutschland) abgeschlossen.

Fokus auf großvolumige Therapien

Die Mitte Januar bekannt gegebene Zusammenarbeit zielt darauf ab, die Verabreichung großer Wirkstoffmengen für Patienten komfortabler zu gestalten. Das Bündnis bündelt spezifische Kompetenzen: Stevanato liefert die EZ-fill®-Karpullen, während Datwyler spezielle Kolbenstopfen für eine kontrollierte Abgabe beisteuert. LTS Device Technologies integriert seine Sorrel™-Plattform, um Systeme für Volumina von 10 bis 20 ml zu ermöglichen.

Hintergrund dieser Strategie ist der fundamentale Wandel in der Pharmabranche. Der Markt für Biologika wächst rasant; allein in den USA wird bis 2034 ein Volumen von 483 Milliarden US-Dollar prognostiziert. Da Patienten die Behandlung in den eigenen vier Wänden gegenüber klinischen Aufenthalten bevorzugen, steigt der Bedarf an sicheren und einfach zu bedienenden Systemen zur Selbstverabreichung deutlich an.

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Kapazitätsausbau in Deutschland

Um die steigende Nachfrage und die beschleunigte Markteinführung neuer Produkte zu unterstützen, hat das Unternehmen bereits im vergangenen Herbst seine Kapazitäten am Standort Bad Oeynhausen massiv erweitert. Durch den Ausbau um über 2.500 Quadratmeter Produktionsfläche, inklusive Reinraumumgebungen der ISO-Klasse 8, stärkt Stevanato seine globale Präsenz sowohl für eigene Produkte als auch für die Auftragsfertigung.

Die operative Flexibilität und Skalierbarkeit stehen hierbei im Mittelpunkt, um auf die Anforderungen der Pharmapartner reagieren zu können. Für Investoren rückt nun die finanzielle Bestätigung dieser Wachstumsstrategie näher. Am 5. März wird das Unternehmen die Ergebnisse für das vierte Quartal 2025 vorlegen, die weiteren Aufschluss über die Profitabilität der neuen Projekte geben dürften.

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