Die Ankündigung der Europäischen Kommission, die CO2-Emissionsziele für Automobilhersteller zu lockern, wurde von Stellantis positiv aufgenommen. Der zweitgrößte europäische Automobilkonzern begrüßte die Entscheidung von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, den Herstellern eine dreijährige Übergangsfrist statt nur eines Jahres zu gewähren. Konkret sollen die Emissionswerte nun über den Zeitraum 2025-2027 gemittelt werden, anstatt allein im Jahr 2025 zu greifen. Diese Änderung stellt für Stellantis einen "bedeutsamen Schritt in die richtige Richtung" dar, um die Wettbewerbsfähigkeit der Automobilindustrie zu erhalten, während man weiterhin an den Elektrifizierungszielen festhält. Der Konzern betonte, dass diese Initiative zusammen mit gezielten Kaufanreizen, günstigerer grüner Energie und Investitionen in die Ladeinfrastruktur den Übergang zur Elektromobilität beschleunigen könne.

Kurszielanpassung trotz Handelssorgen

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Inmitten wachsender Bedenken über neue US-Zölle unter Präsident Trump hat die US-Bank JPMorgan das Kursziel für Stellantis von 17 auf 16 Euro gesenkt, behält jedoch die Einstufung "Overweight" bei. Analyst Jose Asumendi vermerkte nach einer Roadshow mit dem Management, dass Stellantis eindeutig bestrebt sei, die Profitabilität auf dem nordamerikanischen Markt zu verbessern. Lagerbestände seien reduziert worden und der Konzern strebe an, über die Preisgestaltung in bestimmten Segmenten wettbewerbsfähiger zu werden. Die europäischen Automobilwerte standen zuletzt unter Druck, nachdem die USA Zölle gegen Kanada, Mexiko und China in Kraft gesetzt hatten. Trump hatte außerdem einen Zoll von 25% auf Autos und andere Waren aus der EU ins Spiel gebracht, was die Aktien von Automobilherstellern belastete. Die Stellantis-Aktie verzeichnete in diesem Zusammenhang einen Rückgang von 3,6%.

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