Starbucks Aktie: Kann der Kaffee-Riese noch wach werden?
Starbucks steckt in der Krise – und die jüngsten Quartalszahlen zeigen, warum. Trotz leicht steigender Umsätze bricht der Gewinn ein, die Margen schrumpfen und die Kunden bleiben weg. Während das Management von Fortschritten bei der Turnaround-Strategie spricht, fragen sich Anleger: Hat der Kaffee-Riese noch genug Wachstumsdampf oder droht hier der Abstieg zum Durchschnittsunternehmen?
Gewinneinbruch trotz Umsatzplus
Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Zwar legte der Umsatz im zweiten Quartal leicht um 2% zu, doch der Gewinn pro Aktie halbierte sich im Vergleich zum Vorjahr auf 0,34 US-Dollar. Noch alarmierender ist der Einbruch der operativen Marge von 12,8% auf nur noch 6,9%.
Haupttreiber der Misere:
- Fünftes Quartal in Folge mit rückläufigen vergleichbaren Verkaufszahlen (-1% global)
- Deutlich weniger Kundentransaktionen (-2%), nur teilweise durch höhere Ausgaben pro Besuch ausgeglichen
- Explodierende Personalkosten und Restrukturierungsaufwendungen
China – Lichtblick mit Schatten
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Während in Nordamerika die vergleichbaren Verkäufe um 1% zurückgingen (Transaktionen: -4%), zeigte sich der internationale Markt etwas robuster mit einem Plus von 2%. Doch der scheinbare Lichtblick China birgt Risiken: Zwar übertraf der Markt dort die Erwartungen, doch die vergleichbaren Verkäufe stürzten um 6% ab – ein deutliches Warnsignal angesichts der strategischen Bedeutung der Region.
Dividende unter Druck
Für Dividendeninvestoren wird die Lage zunehmend brenzlig: Mit einer Ausschüttungsquote von 88% hat Starbucks kaum noch Spielraum für weitere Dividendenerhöhungen. CEO Brian Niccol verspricht zwar Fortschritte bei der Restrukturierung, doch der Aktienkurs spiegelt die Skepsis der Anleger wider – seit Jahresanfang verlor der Titel bereits über 18%.
Die DBS Bank passte ihre Einschätzung zwar leicht an und hob das Rating von "Fully Valued" auf "Hold", doch das nur minimal erhöhte Kursziel von 77 auf 78 Dollar spricht Bände. Die entscheidende Frage bleibt: Kann Starbucks seine Premium-Position im hart umkämpften Kaffeemarkt halten – oder muss der Konzern sich mit weniger Wachstum abfinden?
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