Stadler Rail Aktie: Zahlen überzeugen
Fast verdoppelter Nettogewinn, ein robuster Auftragsbestand und ein technischer Ausbruch über den 200-Tage-Durchschnitt — Stadler Rail präsentiert sich zum Start ins zweite Quartal 2026 von einer deutlich besseren Seite als noch vor einigen Monaten.
Starkes 2025 als Fundament
Die Jahreszahlen für 2025 liefern die fundamentale Basis für den wiedergewonnenen Optimismus. Der Nettogewinn kletterte auf 100,7 Millionen CHF — fast doppelt so viel wie die 55,0 Millionen CHF im Vorjahr. Der Umsatz wuchs um 13 Prozent auf 3,7 Milliarden CHF, bereinigt um Währungseffekte sogar um 15 Prozent. Besonders aufschlussreich: Die tatsächlich gefertigten Fahrzeuge überstiegen den verbuchten Umsatz um über eine Milliarde Franken. Dieser Puffer aus konservativer Rechnungslegung dürfte sich in den kommenden Perioden positiv auswirken.
Die Lieferkettenkrise nach den Valencia-Überschwemmungen, die 2024 einen Umsatzausfall von rund 350 Millionen CHF verursacht hatte, ist weitgehend bewältigt. Alternative Bezugsquellen wurden aufgebaut. Das Management rechnet allerdings damit, dass gewisse Nachwirkungen bis 2027 spürbar bleiben.
Großaufträge und neue Gesichter im Verwaltungsrat
Für 2026 peilt das Unternehmen eine EBIT-Marge von über 5 Prozent an. Rückenwind kommt vom Auftragseingang, der 2025 bei 6,1 Milliarden CHF lag. Konkret stehen in Berlin zwei Großaufträge kurz vor dem Abschluss: Bestellungen über bis zu 1.500 U-Bahn-Wagen der BVG sowie ein Vertrag für mehr als 350 S-Bahn-Züge sollen noch bis Ende 2026 unter Dach und Fach sein.
An der Führungsspitze steht ein Generationenwechsel an. Für die Generalversammlung am 5. Mai 2026 in Zürich wurden Sabrina Soussan (Continental) und Michael Schöllhorn (Airbus Defence and Space) als neue Verwaltungsratsmitglieder vorgeschlagen. Sie sollen die langjährigen Mitglieder Christoph Franz und Wojciech Kostrzewa ersetzen.
Der starke Schweizer Franken bleibt eine Belastung — er drückte die Exporterlöse rechnerisch um über 50 Millionen CHF. Die wachsende Nachfrage im Bereich Signalling sowie bei Wasserstoffantrieben federt diesen Effekt jedoch ab. Ob die angestrebte Marge von über 5 Prozent in den Quartalsberichten tatsächlich bestätigt wird, entscheidet maßgeblich darüber, wie nachhaltig die aktuelle Kurserholung auf 22,48 Euro ist.
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