Sprott löst sich zunehmend von seinem Image als reiner Edelmetall-Spezialist. Während Gold und Silber das Fundament bilden, treibt der strategische Ausbau des Geschäfts mit kritischen Rohstoffen für die globale Energiewende das verwaltete Vermögen voran. Die kommenden Tage könnten für die Bewertung der physischen Trusts eine kurzfristige Richtungsentscheidung bringen.

Wachstum durch kritische Rohstoffe

Das Unternehmen profitiert derzeit von einem verstärkten Zufluss in seine physischen Bullion-Trusts und spezialisierten ETFs. Diese Entwicklung wird durch die anhaltende geopolitische Unsicherheit gestützt, die das Interesse an Sachwerten traditionell erhöht. Besonders die Expansion in den Bereich der "Critical Materials" erweist sich als Wachstumsmotor für die Verwaltungsgebühren. Hierbei stehen Metalle im Fokus, die für die Dekarbonisierung der Wirtschaft unverzichtbar sind.

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Anleger achten bei der weiteren Entwicklung vor allem auf drei Faktoren:
- Kontinuierliche Zuflüsse in physische Trusts als Indikator für die Nachfrage nach Inflationsschutz
- Markteinführungen neuer Anlagevehikel mit Fokus auf die Energiewende
- Stabilität der Gebührenmargen bei steigendem verwalteten Vermögen (AUM)

Fed-Sitzung als kurzfristiger Taktgeber

Trotz der langfristigen Wachstumsstrategie ist der Sektor aktuell von Volatilität geprägt. Am Montag gerieten die Preise für Gold und Silber unter Druck, was auch den Kurs von Sprott belastete. Verantwortlich dafür waren steigende Energiekosten und veränderte Erwartungen an die Zentralbankpolitik.

Ein zentrales Ereignis steht am morgigen Mittwoch, den 18. März 2026, an. Mit dem Abschluss der Sitzung der US-Notenbank Federal Reserve und dem anschließenden Ausblick auf die Zinspolitik wird ein Impuls für die Bewertung von Edelmetallen erwartet. Dies dürfte die Nachfrage nach den Anlageprodukten von Sprott unmittelbar beeinflussen.

Die Aktie verzeichnete auf Zwölfmonatssicht ein deutliches Plus von über 220 Prozent, konsolidiert jedoch momentan bei 127,00 Euro – etwa elf Prozent unter dem jüngsten Rekordhoch von Anfang März. Da der Relative-Stärke-Index (RSI) mit 70,3 weiterhin im überkauften Bereich liegt, beobachten Marktteilnehmer genau, ob die Unterstützung hält. Sollten die Spannungen im Nahen Osten und die damit verbundenen Risiken für die Handelswege anhalten, könnte dies die Flucht in physische Sachwerte weiter beschleunigen. Die morgigen Signale der Fed werden zeigen, ob der Aufwärtstrend unmittelbar fortgesetzt wird.

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