Solana: Unzufriedenstellende Entwicklung?
Solana durchlebt derzeit eine Phase extrem gegensätzlicher Entwicklungen. Während das Netzwerk mit einem Sicherheitsvorfall kämpft und der Kurs unter massiven Verkaufsdruck geraten ist, treibt die Solana Foundation die technologische und institutionelle Expansion aggressiv voran. Im Zentrum steht eine neue Initiative, um professionelle Großinvestoren an das Ökosystem zu binden und die aktuelle Marktstimmung zu drehen.
Institutionelle Investoren im Visier
Um die Abhängigkeit von Privatanlegern zu verringern und "Smart Money" anzuziehen, hat die Solana Foundation gestern, am 2. Februar, ein neues Handelsprogramm gestartet. Das Ziel ist klar definiert: Hedgefonds und Eigenhandelsfirmen sollen durch eine Infrastruktur auf institutionellem Niveau angelockt werden. Das Angebot umfasst dedizierte Marktdaten und fortschrittliche Handelswerkzeuge, die einen "VIP-Zugang" zu den wichtigsten DeFi-Protokollen des Netzwerks ermöglichen.
Flankiert wird dieser strategische Schwenk durch neue Finanzprodukte. Ein großer US-Vermögensverwalter hat kürzlich seine Palette an regulierten, tokenisierten Fonds auf die Solana-Blockchain ausgeweitet, was den Zugriff auf reale Vermögenswerte (RWA) erleichtert.
Wachstum trifft auf Sicherheitslücken
Auch das Ökosystem wächst weiter. Die bekannte Prognose-Plattform Polymarket verkündete ihre Expansion auf Solana durch eine Integration mit dem Aggregator Jupiter, um von den niedrigen Gebühren des Netzwerks zu profitieren. Zudem sorgte der Stablecoin-Emittent Circle für einen Liquiditätsschub, indem er 750 Millionen USDC auf der Blockchain ausgab.
Diese fundamentalen Fortschritte werden jedoch von erneuten Sicherheitsbedenken überschattet. Am 1. Februar erlitt die DeFi-Plattform Step Finance einen Hack, bei dem rund 27 Millionen US-Dollar gestohlen wurden. Der Vorfall belastete das Vertrauen der Anleger spürbar. In der Folge rutschte der Solana-Kurs auf ein neues 52-Wochen-Tief bei rund 102 US-Dollar ab – ein Verlust von über 20 Prozent allein in den letzten 30 Tagen.
Technische Upgrades als Hoffnungsträger
Der Blick richtet sich nun auf die geplante technische Weiterentwicklung im Jahr 2026. Das für das erste Halbjahr angekündigte "Alpenglow"-Update soll die Transaktionszeiten drastisch auf 100 bis 150 Millisekunden senken. Ergänzend dazu wird später im Jahr der neue Token-Standard SIMD-0266 erwartet, der die Ressourcennutzung effizienter gestalten soll. Diese Upgrades sind essenziell, um die hohen Anforderungen der neu umworbenen institutionellen Klientel dauerhaft erfüllen zu können.
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