Zwei Entwicklungen rücken Solana dieser Tage in den Fokus institutioneller Investoren: Der Vermögensverwalter T. Rowe Price hat beim SEC eine zweite Änderung seiner S-1-Registrierung für einen aktiv verwalteten Krypto-ETF eingereicht — und das Alpenglow-Konsensus-Upgrade hat mit überwältigender Mehrheit die Governance-Abstimmung passiert.

T. Rowe Price setzt auf aktives Management

Der Antrag vom 16. März 2026 sieht einen ETF vor, der aus einem Pool von 15 digitalen Assets schöpft — darunter Bitcoin, Ethereum und SOL — und davon jeweils zwischen 5 und 15 Positionen gleichzeitig hält. Ziel ist es, den FTSE Crypto US Listed Index zu übertreffen. SOL ist in diesem Benchmark mit einem Gewicht von 8,66% vertreten, hinter BTC (41,87%), ETH (18,55%) und XRP (11,42%).

Das Besondere an dem Vorhaben: Statt einen fixen Index passiv abzubilden, treffen Portfoliomanager laufend Allokationsentscheidungen. Zudem behält sich T. Rowe Price vor, Staking-Erträge zu nutzen — abhängig von regulatorischen Vorgaben und steuerlicher Behandlung. Ticker und Verwaltungsgebühr sind noch nicht festgelegt, was darauf hindeutet, dass die inhaltliche Prüfung durch die SEC noch läuft.

T. Rowe Price verwaltet rund 1,8 Billionen US-Dollar — der Krypto-ETF wäre der erste Schritt des Hauses in den Bereich digitaler Assets.

Alpenglow: Konsens für den Konsens-Wechsel

Parallel dazu hat die Solana-Community SIMD-0326 mit 98,94% Zustimmung angenommen. Das Alpenglow-Upgrade ersetzt die bisherigen Mechanismen Proof-of-History und TowerBFT durch eine neue Architektur, die die Transaktionsfinalisierung von rund 12,8 Sekunden auf bis zu 150 Millisekunden senken soll.

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Zwei neue Komponenten stehen im Mittelpunkt: Votor, ein Off-Chain-Signatur-Aggregationssystem für Sub-Sekunden-Blockbestätigung, und Rotor, ein neuer Block-Propagationsmechanismus. Ergänzt wird das durch den Validator Admission Ticket (VAT) — eine Eintrittsgebühr für Validatoren, deren Verbrennung die Tokenemission teilweise ausgleicht und damit deflationär wirkt.

Die Umsetzung ist ein mehrstufiger Prozess. Das verabschiedete SIMD-0326 legt die Richtung fest; zahlreiche Folgevorschläge — etwa zur genauen Höhe der VAT-Gebühr von vorgeschlagenen 1,6 SOL — müssen noch ausgearbeitet werden.

Institutionelle Infrastruktur wächst

Das Umfeld für institutionelles SOL-Engagement hat sich in den vergangenen Monaten merklich verändert. Solana-Spot-ETFs von Bitwise und Fidelity haben seit Ende 2025 zusammen mehr als eine Milliarde US-Dollar an Vermögen angesammelt. In der Woche bis zum 26. Februar flossen 43,13 Millionen US-Dollar in SOL-ETFs — der höchste Wochenwert des Monats, während Bitcoin- und Ethereum-ETFs gleichzeitig Abflüsse verzeichneten.

Wettbewerbsdruck bleibt dennoch ein Faktor. Der XRP Ledger arbeitet laut einem aktuellen Bericht mit Transaktionskosten, die rund 265-mal niedriger liegen als Solanas durchschnittliche Gebühr von etwa 0,004 US-Dollar. Chains wie Sui, Aptos und TON buhlen ebenfalls um das Hochdurchsatz-Segment.

Standard Chartered hält an einem SOL-Kursziel von 250 US-Dollar für Ende 2026 fest — gesenkt von zuvor 310 US-Dollar wegen kurzfristiger Liquiditätsengpässe — und sieht langfristig 400 US-Dollar bis Ende 2027. SOL notiert aktuell rund 62% unter seinem 52-Wochen-Hoch von 247,56 US-Dollar, hat sich zuletzt aber von seinem Februartief bei 77,74 US-Dollar erholt.

Der nächste konkrete Meilenstein ist die Mainnet-Implementierung von Alpenglow, die für das erste Quartal 2026 angepeilt wird. Ob der Zeitplan hält, wird zeigen, wie ernst der Markt die Infrastruktur-Story nimmt.

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