Die US-Börsenaufsicht SEC stuft Solana Berichten zufolge nun als digitalen Rohstoff ein. Diese regulatorische Klarheit beseitigt tiefgreifende rechtliche Bedenken rund um das Netzwerk und gilt als enormer fundamentaler Fortschritt. Anstatt jedoch eine Rally auszulösen, reagiert der Markt am Freitag mit deutlichen Verkäufen und ignoriert die positiven Nachrichten vorerst vollständig.

Institutionelles Interesse trifft auf Abgabedruck

Die Neueinstufung als Rohstoff minimiert die regulatorischen Risiken für On-Chain-Aktivitäten wie Staking oder Airdrops erheblich. Großinvestoren positionieren sich bereits entsprechend im Markt. So hält Goldman Sachs mittlerweile Solana-ETFs im Wert von 108 Millionen US-Dollar, während Morgan Stanley laut Berichten eigene börsengehandelte Produkte vorbereitet. Der Bitwise BSOL ETF zieht dabei den Großteil der institutionellen Gelder an. Jedoch trübt sich das kurzfristige Bild ein, da US-Spot-ETFs am Dienstag wieder leichte Abflüsse von rund einer Million US-Dollar verzeichneten.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Solana?

Diese kurzfristige Schwäche spiegelt sich deutlich im Chart wider. Mit einem massiven Tagesverlust von 9,39 Prozent rutschte der Kurs auf 83,04 US-Dollar ab. Damit hat der Token eine kritische Unterstützungszone nach unten durchbrochen. Der Relative-Stärke-Index (RSI) notiert bei 31,9 und signalisiert einen stark überverkauften Zustand, während Analysten nun weitere Abwärtsrisiken in Richtung der 75-Dollar-Marke identifizieren.

Technische Upgrades im Hintergrund

Abseits der aktuellen Kursverluste baut das Netzwerk seine technische Infrastruktur weiter aus. Der neue Validator-Client "Firedancer" ist nun live und soll die Verarbeitungskapazität auf potenziell über eine Million Transaktionen pro Sekunde katapultieren. Schon jetzt wickelt das Netzwerk etwa 44 Prozent aller weltweiten Krypto-Transaktionen ab. Gleichzeitig integrieren etablierte Finanzgrößen wie Visa, Stripe und Franklin Templeton die Blockchain zunehmend in ihre Dienstleistungen.

Langfristig orientierte Analysten stützen sich auf diese fundamentale Entwicklung. Institutionelle Häuser wie Doo Prime und Standard Chartered rufen für das Jahresende 2026 Kursziele von 336 beziehungsweise 250 US-Dollar aus. Sie begründen ihre Prognosen primär mit dem wachsenden Stablecoin-Angebot von derzeit 15,7 Milliarden US-Dollar sowie der erwarteten langfristigen Nachfrage nach ETF-Produkten.

Solana: Kaufen oder verkaufen?! Neue Solana-Analyse vom 27. März liefert die Antwort:

Die neusten Solana-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Solana-Investoren. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 27. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Solana: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...