Während die meisten Kleinanleger abwarten, häufen institutionelle Investoren seit Wochen Solana (SOL) in ihren Portfolios. Allein ein einziger Solana-ETF verzeichnete zuletzt über 13 Millionen Dollar Zuflüsse – an einem einzigen Tag. Seit Mitte November sind es insgesamt mehr als 527 Millionen Dollar. Doch während die „großen Jungs" zugreifen, dümpelt der Kurs bei rund 136 Dollar vor sich hin. Warum diese Diskrepanz – und was bedeutet sie für die kommenden Wochen?

ETF-Welle rollt: Franklin Templeton steigt ein

Der Durchbruch von Solana im traditionellen Finanzwesen nimmt Fahrt auf. Nach dem Erfolg des Bitwise Solana ETF hat nun auch Franklin Templeton – einer der weltweit größten Vermögensverwalter – einen Antrag für einen Solana-Spot-ETF eingereicht. Die Gebührenstruktur soll wettbewerbsfähig sein, was den Konkurrenzkampf um institutionelle Anleger verschärfen dürfte.

Die Botschaft ist klar: Solana wird zunehmend als „Blue-Chip"-Krypto betrachtet, vergleichbar mit Bitcoin und Ethereum. Für klassische Investoren, die bisher nur über regulierte Produkte in den Kryptomarkt einsteigen wollten, wird SOL damit zur ernsthaften Option.

Cash App und SoFi: Solana dringt in den Alltag vor

Doch die institutionelle Adoption ist nur eine Seite der Medaille. Parallel dazu erobert Solana den Massenmarkt:

  • Cash App plant, USDC-Zahlungen über die Solana-Blockchain anzubieten – der vollständige Rollout ist für 2026 angepeilt. Das könnte die Zahl der täglich aktiven Nutzer und das On-Chain-Volumen massiv steigern.
  • SoFi ist die erste regulierte US-Bank, die ihren Kunden ermöglicht, SOL direkt vom Girokonto aus zu handeln – eine Brücke zwischen klassischem Banking und dezentraler Finanzwelt.
  • Die New York Stock Exchange (NYSE) hat Optionen auf Solana-basierte Investmentprodukte (BSOL und GSOL) eingeführt. Damit erhalten professionelle Investoren neue Werkzeuge zum Hedging und zur Positionierung.

Technische Lage: Warten auf den Ausbruch

Aus charttechnischer Sicht bewegt sich SOL derzeit in einer Konsolidierung. Der Kurs pendelt um die 133-Dollar-Marke, die als entscheidende Unterstützung gilt. Gelingt es, dieses Level zu verteidigen, wären lokale Widerstände bei 141 Dollar und 154 Dollar die nächsten Ziele.

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Allerdings: Das Handelsvolumen ist dünn, die Volatilität niedrig. Kleinanleger halten sich zurück – genau in der Phase, in der institutionelle Investoren akkumulieren. Ein klassisches Muster vor größeren Bewegungen.

Der RSI liegt bei etwa 42 und deutet kurzfristig auf Bärenstimmung hin. Doch die massiven ETF-Zuflüsse erzählen eine andere Geschichte: „Smart Money" positioniert sich offenbar für eine mittelfristige Erholung und nutzt die Spanne zwischen 130 und 140 Dollar als Einstiegszone.

Netzwerk stabil, Entwickler aktiv

Während sich der Preis in einer Warteschleife befindet, läuft das Solana-Netzwerk stabil. Seit Anfang 2024 gab es keine gemeldeten Ausfälle mehr – ein bemerkenswerter Fortschritt für eine Blockchain, die in der Vergangenheit mit Stabilitätsproblemen kämpfte.

Die Entwickleraktivität bleibt hoch: Beim kürzlichen Cypherpunk Hackathon gingen über 1.500 Einreichungen ein. Zudem steht die Solana Breakpoint-Konferenz in weniger als einem Monat an – ein Event, das traditionell für neue Partnerschaften und Produktankündigungen genutzt wird.

Auch im DeFi-Bereich tut sich einiges: Protokolle wie Jupiter und DFlow vertiefen ihre Integrationen mit Plattformen wie Robinhood, um Liquidität und Nutzerzahlen zu steigern.

Fazit: Ruhe vor dem Sturm?

Solana steht an einem Scheideweg. Während der Kurs oberflächlich betrachtet stagniert, geschieht im Hintergrund einiges: Institutionelle Zuflüsse, Banking-Integrationen, NYSE-Optionen und eine wachsende Rolle als Zahlungsinfrastruktur. Die Frage ist nicht, ob sich dies langfristig im Preis niederschlägt – sondern wann.

Entscheidend wird der Ausbruch über die 153-Dollar-Marke sein. Gelingt dieser bei anhaltenden ETF-Zuflüssen, könnte die aktuelle Korrekturphase beendet sein. Bis dahin heißt es: abwarten und die richtigen Signale beobachten.

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