Während der SOL-Kurs seit Monaten unter Druck steht und die 130-Dollar-Marke nicht durchbrechen kann, zeigt das Netzwerk selbst eine gegenteilige Entwicklung. Entwicklerzahlen und Transaktionsvolumen erreichen Rekordwerte – doch die Börse scheint das zu ignorieren. Wie passt das zusammen?

Kurs im Würgegriff der 130-Dollar-Marke

Solana notiert zum Jahresauftakt 2026 bei rund 126 Dollar und bewegt sich damit weiterhin in einer engen Spanne zwischen 124 und 126 Dollar. Die technische Widerstandszone bei 130 Dollar erweist sich als hartnäckiges Hindernis. Am 1. Januar kam es zu massiven Liquidationen von Short-Positionen im Volumen von über 300.000 Dollar – ein Zeichen dafür, dass Leerverkäufer aktiv gegen einen Ausbruch wetten.

Der Rückblick auf 2025 fällt ernüchternd aus: SOL verlor rund 35 Prozent an Wert und handelt damit weit unter dem Allzeithoch von 294 Dollar aus dem Januar 2025. Unterstützung findet die Kryptowährung aktuell im Bereich zwischen 100 und 110 Dollar.

Gleichzeitig ist das Open Interest in SOL-Futures von 17 Milliarden Dollar im September 2025 auf nur noch 7,5 Milliarden Dollar zusammengeschrumpft. Der drastische Rückgang der Hebelwirkung könnte mittelfristig für weniger Volatilität sorgen und eine organischere Preisfindung ermöglichen.

Netzwerk boomt trotz Bärenmarkt

Die eigentliche Geschichte spielt sich abseits der Kurscharts ab. Das Solana-Netzwerk verzeichnete 2025 ein DEX-Handelsvolumen von 1,6 Billionen Dollar – nur noch übertroffen von Binance. Damit bleibt Solana trotz des schwachen Token-Preises ein zentraler Knotenpunkt für dezentrale Finanzaktivitäten.

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Noch bemerkenswerter: Die Entwicklerbasis wuchs 2025 um 29,1 Prozent. Aktuell arbeiten etwa 17.700 aktive Entwickler am Solana-Ökosystem. Allein in den ersten drei Quartalen 2025 kamen 11.534 neue Entwickler hinzu. Das Netzwerk generierte zudem Protokolleinnahmen von 2,85 Milliarden Dollar im Zeitraum 2024-2025.

Die technische Infrastruktur überzeugt: Über 10.000 Transaktionen pro Sekunde bei Gebühren unter einem Cent. Tools wie der Solana Mobile Stack und Anchor senken die Einstiegshürden weiter. Am 2. Januar 2026 starteten neue Projekte wie „CuberAi", was auf anhaltende Basisaktivität hindeutet.

Institutionelle lauern auf Einstieg

Anthony Scaramucci von SkyBridge Capital zählt Solana zu seinen Top-Picks für 2026. Seine Begründung: Die Kombination aus Hochgeschwindigkeits-Infrastruktur und niedrigen Kosten könnte bei sinkenden Zinsen im Jahresverlauf zum Vorteil werden.

Daten von Santiment zeigen, dass große Wallets trotz des 46-prozentigen Kursrückgangs im vierten Quartal 2025 weiter akkumulieren. Das Vertrauen dieser Großinvestoren liegt bei etwa 70 Prozent – ein ungewöhnlich hoher Wert für eine Phase „extremer Angst" im Gesamtmarkt.

Auch regulatorisch könnten sich die Rahmenbedingungen verbessern. Die EU-Verordnung MiCA und der US-GENIUS Act sollen 2026 mehr Rechtssicherheit schaffen – eine Voraussetzung für institutionelles Kapital.

Akkumulationsphase oder Bärenfalle?

Das Network Value to Transactions Ratio erreichte ein 7-Monats-Hoch – ein Indikator, der theoretisch auf Überbewertung hindeuten kann. Doch bei einem Handelsvolumen von 1,6 Billionen Dollar und dem aktuellen Kursniveau erscheint diese Kennzahl eher als Zeichen einer Diskrepanz zwischen Nutzung und Bewertung.

Die drastisch reduzierte Hebelwirkung im Futures-Markt könnte den Weg für eine stabilere Kursentwicklung ebnen. Ob SOL die 130-Dollar-Marke nachhaltig überwinden kann, dürfte davon abhängen, ob das Vertrauen der Entwickler und Großinvestoren auch Kleinanleger zurück in den Markt lockt.

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