Solana: Netzwerk in Gefahr
Solana steht vor einem Dilemma: Während JPMorgan und das Königreich Bhutan die Blockchain für große Finanzprodukte nutzen, hat sich die Marktstimmung in "Extreme Angst" gedreht. Der Grund: Ein kritisches Software-Update wird von den Validatoren kaum angenommen – und das macht das Netzwerk verwundbar.
Validators ignorieren dringende Sicherheitsupdate
Am 10. Januar 2026 veröffentlichte Solana die Version 3.0.14 – ein Pflicht-Update zur Stabilisierung der Netzwerkinfrastruktur. Die Akzeptanz ist jedoch alarmierend niedrig: Nur 18% der Netzwerk-Stakes sind auf die sichere Version migriert. Mehr als die Hälfte (51,3%) läuft weiterhin mit der veralteten Version 3.0.13.
Zusätzlich ist die Zahl der aktiven Validatoren binnen eines Jahres um 42% auf nur noch 783 gefallen. Diese "fragmentierte Konsensbildung" schafft ein Zeitfenster für potenzielle Angriffsvektoren – und hält Investoren vom Risiko ab, obwohl fundamentale Nachrichten positiv ausfallen.
JPMorgan und Bhutan setzen auf Solana
Trotz der technischen Probleme häufen sich die Meldungen über institutionelle Adoption:
- JPMorgan arrangierte eine Commercial-Paper-Emission für Galaxy Digital über die Solana-Blockchain – ein Novum für kurzfristige Unternehmensanleihen im Krypto-Bereich.
- Das Königreich Bhutan lancierte TER, einen goldgedeckten Token auf Solana, ausgegeben über die DK Bank. Ein staatlich gestützter Real World Asset (RWA), der die Geschwindigkeit und niedrigen Kosten des Netzwerks nutzt.
- X (vormals Twitter) entwickelt laut Berichten "Smart Asset Tags" mit Beratung aus dem Solana-Ökosystem, die On-Chain-Daten direkt in die Social-Media-Plattform integrieren könnten.
Angst verdrängt Fundamentaldaten
Der Crypto Fear & Greed Index ist innerhalb weniger Tage von 40 (Neutral) auf 25 (Extreme Angst) abgestürzt – ein Rückgang um 15 Punkte. Die Marktteilnehmer blenden die bullischen Nachrichten aus JPMorgan-Deals und staatlicher Tokenisierung aus und fokussieren sich ausschließlich auf das Sicherheitsrisiko.
Solange die Adoptionsrate des v3.0.14-Updates nicht die Supermajorität von mindestens 66% erreicht, bleibt die Blockchain technisch anfällig. Die On-Chain-Aktivität – hohe Volumen auf dezentralen Börsen und steigende Infrastrukturnachfrage – zeigt zwar echte Nutzung, doch das ändert nichts an der defensiven Haltung der Investoren. Erst wenn die Validator-Migration abgeschlossen ist, dürfte sich die Stimmung drehen.
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