Goldman Sachs hat im vierten Quartal 2025 seine Krypto-Strategie deutlich umgeschichtet. Während die Wall Street-Bank ihre Bitcoin- und Ethereum-ETF-Positionen kräftig reduzierte, investierte sie erstmals 108,9 Millionen Dollar in Solana-ETFs. Der Einstieg erfolgte ausgerechnet während einer ausgeprägten Kursschwäche – ein bemerkenswertes Signal.

Strategische Neuausrichtung bei Goldman

Die Pflichtmitteilung zeigt eine klare Verschiebung: Goldman reduzierte seine Bitcoin-ETF-Bestände um 39,4 Prozent und die Ethereum-Exposition um 27,2 Prozent. Das freigewordene Kapital floss in neue Positionen – neben Solana auch in XRP-ETFs.

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Die 108,9 Millionen Dollar in Solana verteilen sich auf Produkte von Anbietern wie Bitwise und Grayscale. Der Zeitpunkt ist bemerkenswert: Goldman kaufte während einer Phase erheblichen Kursdrucks. Diese antizyklische Positionierung deutet auf eine langfristige Einschätzung des Netzwerk-Potenzials hin.

Zwischen Überzeugung und Bewertungsrisiko

Während Goldman neu einsteigt, kämpfen bestehende Investoren mit den Folgen der Korrektur. Das Nasdaq-gelistete Unternehmen Upexi, das auf eine Solana-Treasury-Strategie setzt, meldete für das zweite Geschäftsquartal 2026 einen Nettoverlust von 178,9 Millionen Dollar.

Der Großteil entfiel auf eine 164,5 Millionen Dollar schwere Wertberichtigung der SOL-Bestände. Trotzdem stockte das Management die Position weiter auf. Upexi hält mittlerweile über 2,17 Millionen SOL, wovon rund 95 Prozent gestaked sind, um Erträge zu generieren.

Institutionelles Interesse am Yield-Ökosystem

Parallel zum direkten Erwerb wächst das institutionelle Engagement in der On-Chain-Infrastruktur. Am Mittwoch wurde bekannt, dass Fasanara Digital – die Krypto-Sparte des 5,5 Milliarden Dollar schweren Asset Managers Fasanara Capital – Kapital im YieldVault-Protokoll von Solstice Labs platziert hat.

Die Plattform nutzt eine delta-neutrale Strategie über Solana-native Protokolle. Das Interesse zeigt, dass auch in volatilen Phasen strukturierte Ertragsprodukte auf institutioneller Ebene gefragt bleiben.

Nachfrage trotz Gegenwind

Die jüngsten Daten zeichnen ein gemischtes Bild. Am 10. Februar verzeichneten US-Solana-ETFs Nettozuflüsse von 8,43 Millionen Dollar – ein Zeichen anhaltender Nachfrage nach regulierter SOL-Exposure. Gleichzeitig beobachtet der Markt wichtige technische Unterstützungsniveaus beim Kurs genau.

Der Einstieg von Goldman Sachs mit dreistelligem Millionenbetrag sendet eine klare Botschaft: Aus Sicht institutionellen Kapitals besitzt das Netzwerk langfristiges Potenzial – unabhängig von kurzfristigen Schwankungen.

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