Solana: Durchbruch naht
Solana pendelt seit Tagen knapp unter der 145-Dollar-Marke – und der Markt wartet auf den nächsten Impuls. Während sich die technischen Indikatoren aufhellen und institutionelles Interesse zunimmt, zeigen On-Chain-Daten ein gemischtes Bild. Kann SOL die entscheidende Hürde nehmen?
Morgan Stanley steigt ein
Morgan Stanley hat am 6. Januar einen S-1-Antrag bei der SEC eingereicht, um einen Solana-ETF aufzulegen. Es ist das erste Mal, dass eine große US-Bank einen regulierten Investmentfonds mit direktem SOL-Zugang plant. Die Nachricht unterstreicht, wie ernst institutionelle Akteure die Layer-1-Blockchain mittlerweile nehmen.
Parallel dazu hat Sharps Technology, ein börsennotiertes Medizintechnikunternehmen, seine SOL-Bestände an einen Coinbase-Validator delegiert. Statt die Token passiv zu halten, verdient das Unternehmen nun Validierungsgebühren und trägt zur Netzwerksicherheit bei. Solche Schritte zeigen, dass traditionelle Firmen Solanas Infrastruktur aktiv nutzen – ein Trend, der sich fortsetzen dürfte.
Technische Lage spricht für Aufwärtspotenzial
Solana hat einen mehrmonatigen Abwärtskanal nach oben verlassen. Der MACD-Indikator ist ins Positive gedreht, die Histogramm-Balken steigen. Das deutet auf wachsende Kaufdynamik hin.
Die entscheidenden Marken:
- 145 Dollar: Unmittelbarer Widerstand
- 150 Dollar: Sekundäre Barriere
- 170 Dollar: Erweitertes Ziel bei nachhaltigem Ausbruch
Unterstützungen liegen bei 135 und 130 Dollar. Die jüngste Bodenbildung hat eine Basis geschaffen, von der aus die Bullen einen erneuten Anlauf nehmen können.
DeFi boomt, Nutzerwachstum schwächelt
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Solana?
Der Total Value Locked (TVL) im Solana-Ökosystem ist auf über 9 Milliarden Dollar geklettert – eine Verzehnfachung binnen zwei Jahren. Jupiter Exchange hat mit JupUSD einen durch BlackRocks BUIDL-Fonds gedeckten Stablecoin lanciert. Der Jupiter Aggregator hat mittlerweile ein Handelsvolumen von über 1 Billion Dollar verarbeitet und kontrolliert 90 Prozent Marktanteil.
Doch die Network-Growth-Kennzahl zeichnet ein anderes Bild: Die Zahl neuer Wallets ist von 30,2 Millionen Ende 2024 auf nur noch 7,3 Millionen Anfang 2026 gefallen. Das wirft Fragen auf, ob Solana genug frische Nutzer anzieht, um das Wachstum langfristig zu tragen.
Zudem befinden sich aktuell 79,6 Prozent des umlaufenden SOL-Angebots im Verlust – ein Muster, das in früheren Korrekturphasen ähnlich auftrat. Immerhin: Die Nettoabflüsse von Börsen liegen bei rund -1,53 Millionen Dollar, was auf verringertes Verkaufsinteresse hinweist.
Derivate-Markt unter Spannung
Am 12. Januar wurden Short-Positionen im Umfang von etwa 7,24 Millionen Dollar liquidiert, während Long-Liquidationen nur 3,75 Millionen Dollar erreichten. Binance und Bybit trugen den Großteil dieser Verluste. Die OI-gewichteten Funding Rates sind mit 0,0072 Prozent positiv – Trader zahlen also dafür, Long-Positionen zu halten. Das signalisiert Überzeugung, birgt aber auch Risiken: Überbesetzte Long-Seiten können bei ausbleibendem Ausbruch schnell abgebaut werden.
Ausblick auf die kommenden Wochen
Die 145-Dollar-Marke ist der Schlüssel. Gelingt der Durchbruch, dürften 150 und anschließend 170 Dollar ins Visier rücken. Die Kombination aus institutioneller Nachfrage, DeFi-Innovation und positivem technischem Bild spricht für weiteres Aufwärtspotenzial. Allerdings muss Solana das Nutzerwachstum wieder ankurbeln, damit die Rally auf soliden Füßen steht. Die nächsten Handelstage werden zeigen, ob die Bullen genug Kraft haben.
Solana: Kaufen oder verkaufen?! Neue Solana-Analyse vom 13. Januar liefert die Antwort:
Die neusten Solana-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Solana-Investoren. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 13. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Solana: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








