Solana steht unter Druck. Die Kryptowährung hat in den vergangenen Tagen deutlich an Wert verloren und notiert zum Wochenende bei rund 127 Dollar – mehr als zehn Prozent unter dem Niveau der Vorwoche. Während eine Sammelklage gegen wichtige Akteure des Ökosystems für Verunsicherung sorgt, fließt gleichzeitig institutionelles Kapital in die Blockchain. Ein Spannungsfeld, das die aktuelle Volatilität erklärt.

Klage belastet das Sentiment

Ein wesentlicher Belastungsfaktor ist eine Sammelklage, die mehrere zentrale Organisationen im Solana-Umfeld betrifft. Unter den Beklagten: die Solana Foundation, die als treibende Kraft hinter der Weiterentwicklung des Netzwerks gilt, sowie Pump.fun, eine bekannte Plattform für Meme-Coins. Die rechtlichen Unsicherheiten haben in dieser Woche zusätzlichen Verkaufsdruck ausgelöst. Anleger reagieren nervös auf mögliche Konsequenzen für das Ökosystem.

Hinzu kommt ein Warnsignal aus den On-Chain-Daten: Das Volumen der Stablecoins auf Solana ist in den vergangenen 30 Tagen um 2,7 Milliarden Dollar gesunken – ein Rückgang von 17 Prozent. Analysten werten dies als Hinweis auf Kapitalabflüsse zu anderen Netzwerken, was die Liquidität für DeFi-Anwendungen schmälert.

Institutionelle Nachfrage wächst

Auf der anderen Seite steht wachsendes institutionelles Interesse. Morgan Stanley hat Anfang Januar bei der US-Börsenaufsicht SEC einen Antrag für Solana-ETFs eingereicht – die erste derartige Initiative einer großen US-Bank. Zudem verzeichneten bestehende Solana-ETFs in der Woche bis zum 16. Januar Nettozuflüsse von knapp 47 Millionen Dollar. Das verwaltete Vermögen liegt mittlerweile bei über 1,2 Milliarden Dollar.

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Ein weiterer Baustein: Das Unternehmen R3 entwickelt mit Corda Protocol eine Enterprise-Blockchain-Lösung direkt auf Solana. Das für die erste Jahreshälfte 2026 geplante Projekt soll institutionelle Ertragsprodukte auf Basis realer Vermögenswerte ermöglichen. Über 30.000 Vorregistrierungen zeigen bereits jetzt das Interesse.

DeFi-Ökosystem bleibt robust

Trotz der Kursschwäche zeigt sich das DeFi-Ökosystem von Solana stabil. Der Total Value Locked (TVL) – das in Protokollen gebundene Kapital – ist in den vergangenen 30 Tagen von 8,8 auf 9,2 Milliarden Dollar gestiegen. Damit gehört Solana zu den größten DeFi-Netzwerken außerhalb von Ethereum und dessen Layer-2-Lösungen.

Auch die Tokenisierung von Aktien gewinnt an Fahrt. Berichten zufolge könnten Titel wie Nvidia oder Microsoft bald über Ondo Finance auf Solana gehandelt werden. Das für das erste Quartal erwartete Alpenglow-Upgrade soll zudem die Transaktionsgeschwindigkeit auf 150 Millisekunden senken – ein wichtiger Schritt für Hochfrequenzanwendungen.

Technischer Support wird getestet

Aus technischer Sicht befindet sich Solana an einem neuralgischen Punkt. Die Marke von 126 Dollar gilt als wichtige Unterstützung. Der RSI-Indikator steht bei 41,7 und deutet auf überverkaufte Verhältnisse hin, während MACD weiterhin bärisches Momentum signalisiert. Sollte die Unterstützung halten, sehen Analysten Kursziele zwischen 158 und 172 Dollar. Ein Bruch würde hingegen weiteren Abwärtsdruck nach sich ziehen.

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