Solana: Branchenvergleich neutral
Der zweite Januar-Samstag 2026 zeigt für Solana ein widersprüchliches Bild. Während der Kurs um die 136 Dollar pendelt und der Fear & Greed Index auf 27 steht – klassisches "Fear"-Territorium – arbeitet Morgan Stanley im Hintergrund an einem Spot-ETF für SOL. Gleichzeitig rückt das Thema Privatsphäre stärker in den Fokus der Entwickler-Community.
Morgan Stanley will institutionellen Zugang schaffen
Die bedeutendste Nachricht kommt aus der Finanzwelt: Morgan Stanley hat bei der US-Börsenaufsicht SEC einen Antrag für einen Solana Spot-ETF eingereicht. Damit würden institutionelle Investoren direkten Zugang zu SOL erhalten, ohne sich mit Wallets oder Verwahrung auseinandersetzen zu müssen.
Der Schritt überrascht nicht grundsätzlich. Charles Schwab hatte bereits Ende 2025 Solana-Futures in sein reguliertes Angebot aufgenommen. Die ETF-Anträge von Morgan Stanley – neben Solana auch für Bitcoin und Ethereum – zeigen jedoch das gestiegene Interesse etablierter Finanzinstitute an SOL als "Blue-Chip"-Asset.
Datenschutz und Airdrop-Event als Wachstumstreiber
Parallel zur institutionellen Annäherung arbeitet die Solana-Community an technischen Weiterentwicklungen. Laut Business Insider konzentrieren sich die Entwickler verstärkt auf Privacy-Features. Verbesserte Transaktions-Privatsphäre gilt als Voraussetzung für breitere kommerzielle Nutzung – eine logische Ergänzung zu Solanas etablierten Stärken bei Durchsatz und Latenz.
Für den 21. Januar 2026 steht zudem ein massives Airdrop-Event an: Rund 2 Milliarden SKR-Token sollen über Solana Mobile verteilt werden. Solche Aktionen treiben historisch die On-Chain-Aktivität nach oben, da Nutzer ihre Wallets für die Verteilung vorbereiten.
Kurzer Blick auf die Zahlen
Die aktuelle Marktkapitalisierung liegt bei 76,65 Milliarden Dollar, das Handelsvolumen bei etwa 5 Milliarden Dollar. Technisch bewegt sich SOL in einer Konsolidierungszone – das 52-Wochen-Hoch von über 290 Dollar liegt weit zurück.
Warten auf regulatorische Signale
Die Diskrepanz zwischen kurzfristiger Marktschwäche und langfristigem Infrastruktur-Ausbau ist offensichtlich. Morgan Stanleys ETF-Antrag muss erst von der SEC geprüft werden. Parallel dazu wird das Airdrop-Event Ende Januar zeigen, ob sich die On-Chain-Metriken tatsächlich verbessern. Bis dahin bleibt die Stimmung verhalten – trotz fundamentaler Fortschritte.
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