Während Bitcoin-ETFs Milliarden verlieren, fließt das Geld der Wall Street in eine andere Richtung: Solana. Allein im Februar verzeichneten SOL-ETFs über 30 Millionen Dollar Zuflüsse – täglich, ohne Unterbrechung. Fünf neue ETF-Anträge in einem Monat unterstreichen das gewachsene Interesse traditioneller Finanzakteure. Doch kann diese institutionelle Rotation die schweren Verluste der vergangenen Wochen wettmachen?

Kapitalrotation nimmt Fahrt auf

Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Während US-Bitcoin-ETFs in fünf Wochen Abflüsse von fast 3,8 Milliarden Dollar hinnehmen mussten, sammeln sich bei Altcoin-Produkten die Investorengelder. Seit dem 11. Februar verzeichnen Solana-ETFs durchgängig tägliche Zuflüsse – insgesamt 30,33 Millionen Dollar im Februar. Ethereum-ETFs hingegen verloren im selben Zeitraum netto 490,58 Millionen Dollar.

Diese Verschiebung institutionellen Kapitals trieb den SOL-Kurs im Tagesverlauf zeitweise um 10 Prozent nach oben. Kurzzeitig erreichte die Kryptowährung ein lokales Hoch von 86 Dollar. Im Zuge der breiteren Markterholung, die Bitcoin in Richtung 69.000 Dollar führte, wurden branchenweit Short-Positionen im Volumen von über 400 Millionen Dollar liquidiert.

Netzwerk unter Druck

Der aktuelle Aufschwung kaschiert nicht die Rückschläge der vergangenen Wochen. Innerhalb von 30 Tagen brach der Kurs um 40 Prozent ein – mit spürbaren Folgen für das Ökosystem. Verschiedene Treasury-Management-Firmen im Netzwerk erlitten erhebliche Verluste. Das Projekt Step Finance kündigte nach einem schweren Hack seiner Treasury die permanente Einstellung des Betriebs an.

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Trotz dieser Rückschläge zeigt die DeFi-Infrastruktur strukturelle Stärke. Der Total Value Locked (TVL) auf Solana erreichte zuletzt ein neues Allzeithoch. Offenbar bleibt aktives Kapital in den Smart Contracts gebunden – unabhängig von der Token-Preis-Volatilität.

Veränderte Anlegerstimmung

Die jüngste Marktturbulenzen haben das Verhalten der Langfristhalter deutlich verändert. Ihre Akkumulation von SOL ist um über 60 Prozent zurückgegangen. Diese Zurückhaltung spiegelt die Vorsicht nach dem massiven 30-Tage-Rückgang wider. Der Kurs liegt derzeit rund 67 Prozent unter dem historischen Höchststand.

Technisch testete SOL kürzlich eine kritische Unterstützungszone zwischen 75 und 77 Dollar, bevor die aktuelle Erholung einsetzte. Die gesamte Marktkapitalisierung digitaler Assets stieg binnen 24 Stunden um 5,2 Prozent auf 2,43 Billionen Dollar.

Ob die Aufwärtsbewegung nachhaltig ist, hängt maßgeblich von der Kontinuität institutioneller Zuflüsse ab. Der drastisch reduzierte Kaufdruck der langfristigen Netzwerkteilnehmer muss durch traditionelle Finanzprodukte kompensiert werden – ein fragiles Gleichgewicht.

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