Solana: Angriff auf Step Finance
Das Solana-Ökosystem steht unter Druck. Am Freitag wurde bekannt, dass Hacker die DeFi-Plattform Step Finance angegriffen und digitale Assets im Wert von rund 30 Millionen Dollar erbeutet haben. Zeitgleich flossen binnen 24 Stunden Stablecoins in Höhe von 242 Millionen Dollar aus dem Netzwerk ab – eine Kombination, die Anleger nervös macht.
Was ist passiert?
Am 31. Januar 2026 meldete Step Finance eine schwerwiegende Sicherheitsverletzung. Angreifer verschafften sich Zugriff auf mehrere Treasury- und Gebühren-Wallets des Projekts und transferierten 261.854 SOL von den Plattformen. Zum Zeitpunkt des Angriffs entsprach dies einem Gegenwert von etwa 30 Millionen Dollar.
Step Finance, eines der etablierten Portfolio-Management-Tools im Solana-Universum, hat den Vorfall bestätigt und eine Untersuchung eingeleitet. Für das Vertrauen in die DeFi-Infrastruktur des Netzwerks ist der Hack ein Rückschlag – und er trifft auf ein ohnehin angespanntes Marktumfeld.
Kapitalabfluss und Marktdruck
Parallel zum Hack verzeichnete Solana massive Stablecoin-Abflüsse. Innerhalb von 24 Stunden verließen Stablecoins im Volumen von 242 Millionen Dollar die Blockchain. Analysten interpretieren dies als „strategische Liquiditätsrotation" und nicht als grundsätzliches Problem der Netzwerkarchitektur. Die Zahlen zeigen dennoch: Kapital wird derzeit umgeschichtet.
Der breitere Kryptomarkt verstärkt den Druck. Bitcoin rutschte erstmals seit April 2025 unter die Marke von 80.000 Dollar, was Altcoins wie Solana in Mitleidenschaft zieht. In den vergangenen Handelstagen verlor SOL zwischen 11 und 17 Prozent – ähnlich wie Ethereum und andere große Digitalwährungen.
Der Solana Fear & Greed Index steht bei 27 Punkten und damit im Bereich „Angst". Dieser Wert hat sich in den letzten sieben Tagen nicht verändert und spiegelt die anhaltende Vorsicht der Marktteilnehmer wider.
Regulatorische Unsicherheit
Hinzu kommt: Die US-Börsenaufsicht SEC hat aufgrund eines teilweisen Regierungsstillstands ihren Betrieb eingeschränkt. Routineentscheidungen über neue Krypto-Produkte oder DeFi-Ausnahmeregelungen verzögern sich dadurch. Für Investoren, die auf regulatorische Klarheit gewartet hatten, bedeutet dies weitere Ungewissheit.
Langfristig stehen zudem größere Token-Freischaltungen im Solana-Ökosystem bevor. Im April folgen Wormhole-Token, im Mai Pyth Network. Diese Ereignisse werden das zirkulierende Angebot erhöhen und könnten die Volatilität in den kommenden Quartalen beeinflussen.
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