Solana beginnt das Jahr 2026 mit einer Kampfansage an die etablierte Finanzwelt. Das Netzwerk verarbeitete im abgelaufenen Jahr mehr Handelsvolumen als Branchenriesen wie Coinbase oder Bybit und jagt nun Marktführer Binance. Während der Kurs technisch wichtige Marken zurückerobert, zeigt ein Blick auf die Daten: Die Liquidität wandert massiv auf die Blockchain und fordert zentrale Handelsplätze heraus.

Volumen schlägt Coinbase und Co.

Verantwortlich für das wiedererwachte Interesse ist eine fundamentale Verschiebung der Marktstruktur. Daten für das Jahr 2025 belegen, dass das Netzwerk ein Spot-Handelsvolumen von 1,6 Billionen US-Dollar abwickelte. Damit lässt Solana fast alle zentralisierten Börsen (CEX) hinter sich und liegt im direkten Volumenvergleich nur noch hinter Binance. Der globale Marktanteil der Blockchain an der Krypto-Spot-Aktivität kletterte innerhalb von drei Jahren von einem auf beachtliche 12 Prozent.

Besonders deutlich wird die Dominanz im Bereich der dezentralen Börsen (DEX). Hier übertraf das Handelsvolumen zuletzt mit rund 101 Milliarden US-Dollar die kombinierte Aktivität von Ethereum und der BNB Chain. Händler suchen offenbar gezielt die schnelle Ausführung und geringen Kosten des Netzwerks, was die Liquidität zunehmend von traditionellen Orderbüchern abzieht.

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Institutionelle Anleger greifen zu

Flankiert wird diese Entwicklung durch wachsendes institutionelles Interesse, das als stabilisierender Faktor wirkt. Die verwalteten Vermögen in Solana-Spot-ETFs haben die Marke von einer Milliarde US-Dollar durchbrochen. Seit Oktober flossen diesen Produkten netto über 774 Millionen US-Dollar zu. Analysten werten diese konstanten Zuflüsse als Indiz dafür, dass Großanleger das aktuelle Preisniveau trotz zwischenzeitlichem Verkaufsdruck als Akkumulationszone nutzen.

Technisch rüstet sich das Ökosystem zudem für das geplante "Alpenglow"-Upgrade Mitte 2026. Ziel ist es, die Transaktionsgeschwindigkeit drastisch zu erhöhen und die Finalität auf 100 bis 150 Millisekunden zu senken, um die Führung im Hochfrequenzhandel weiter auszubauen.

Chartbild hellt sich auf

Diese fundamentale Stärke spiegelt sich mittlerweile auch im Kurs wider. Mit aktuell 135,54 US-Dollar konnte sich Solana von der kritischen Unterstützungszone bei 120 US-Dollar lösen und den seit Oktober anhaltenden Abwärtstrend brechen. Auf Wochensicht verzeichnet der Coin ein Plus von rund 8 Prozent. Der RSI-Indikator signalisiert mit einem Wert von 40,2 zudem, dass der Markt trotz der Erholung keineswegs überhitzt ist und Raum für weitere Bewegungen bietet.

Die Stimmung am Gesamtmarkt hat sich aufgehellt und den "Angst"-Bereich verlassen. Für den weiteren Jahresverlauf liegt der Fokus nun darauf, ob Solana diesen massiven Liquiditätsvorteil gegenüber Ethereum und Layer-2-Konkurrenten verteidigen kann. Gelingt dies, dürfte die Kombination aus realer Netzwerknutzung und ETF-Zuflüssen die Kursentwicklung nachhaltig stützen.

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