SMI: Wende nach Trump-Signal
Der Handelstag heute hätte kaum wechselhafter verlaufen können. Der Schweizer Leitindex SMI startete mit empfindlichen Verlusten in die Woche – und drehte dann innerhalb kurzer Zeit deutlich ins Plus.
Der Auslöser für die frühen Verluste war die Eskalation im Nahostkonflikt. US-Präsident Donald Trump hatte dem Iran am Wochenende mit Angriffen auf Energieanlagen gedroht, falls die Straße von Hormus nicht geöffnet werde. Die Reaktion des Irans verschärfte die Lage noch weiter – und die Märkte reagierten entsprechend nervös.
Stimmungswechsel zur Mittagszeit
Zur Mittagszeit folgte dann die Kehrtwende. Trump meldete sich über seine Plattform zu Wort und gab bekannt, dass in den vergangenen zwei Tagen konstruktive Gespräche mit dem Iran über eine umfassende Beilegung der Feindseligkeiten geführt worden seien. Gleichzeitig setzte er die angedrohten Angriffe auf Energieanlagen für fünf Tage aus.
Der Effekt an den Märkten war unmittelbar. Der SMI, der zuvor rund zwei Prozent im Minus notiert hatte, drehte auf ein Plus von 1,2 Prozent bei 12.472 Punkten. Noch deutlicher fiel die Reaktion im Euroraum aus: Der EuroStoxx 50 schwang sich auf ein Plus von 2,5 Prozent auf 5.635 Zähler – nachdem er am Vormittag noch auf den tiefsten Stand seit September gefallen war.
Öl & Gas als einziger Verlierer
Interessant war der Blick auf die Sektoren. Während sich nahezu alle Branchen nach den Trump-Nachrichten erholten, blieb einzig der Öl- und Gas-Sektor im roten Bereich – mit einem Minus von mehr als zwei Prozent. Der Grund: Sinkende Energiepreise infolge der nachlassenden Konfliktspannung lasteten auf den Titeln, die in den Vortagen noch relative Stärke gezeigt hatten.
Analysten der UBS hatten die Anleger bereits am Morgen auf genau dieses Szenario hingewiesen. Ein rascher Stimmungsumschwung sei möglich, sobald sich erste Entspannungssignale abzeichneten – und dieser Moment kam tatsächlich.
Wie lange die Beruhigung anhält, hängt letztlich davon ab, wie sich die Gespräche zwischen Washington und Teheran in den nächsten Tagen entwickeln. Die fünftägige Aussetzung der Drohungen gibt dem Markt vorerst Luft – mehr aber auch nicht.
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