Der Schweizer Leitindex erwischte heute einen schwachen Start, kämpfte sich im Tagesverlauf aber spürbar ins Plus. Ausschlaggebend dafür war weniger eigene Stärke als vielmehr die allgemeine Stimmungsaufhellung, als sich an den US-Märkten ein freundlicher Handelsauftakt abzeichnete.

Am Ende stand ein Plus von 0,6 Prozent auf 12.962,41 Punkte. Damit zählt der SMI sogar zu den stärkeren Märkten in Europa — der EuroStoxx 50 legte lediglich um 0,5 Prozent zu.

Der Ölpreis als Stimmungsbremse

Im Hintergrund drückt weiterhin der Nahost-Konflikt auf das Gemüt der Märkte. Brent-Öl notiert wieder über 100 Dollar je Barrel — ein Niveau, das Inflationssorgen schürt und gleichzeitig die Konjunkturerwartungen belastet. Berichte über Explosionen in Dubai und Doha sowie anhaltende Angriffe im Iran-Krieg sorgen für eine angespannte Grundstimmung.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Smi?

Das spiegelt sich auch in harten Daten wider. Das ZEW-Stimmungsbarometer brach im März um 58,8 Punkte ein und fiel auf minus 0,5 Punkte — ein überraschend heftiger Rücksetzer, der die hohe Verunsicherung unter Investoren und Ökonomen klar beziffert.

Wer profitiert, wer leidet

Versorger und Energiewerte zählen zu den klaren Gewinnern des Tages. Unternehmen wie Eni und Enel legten deutlich zu, weil steigende Energiepreise direkt in ihre Bücher fließen. Auch Rückversicherer wie Munich Re und Swiss Re standen gefragt — die Logik dahinter: Anhaltende geopolitische Risiken dürften die Prämien für kommerzielle Versicherungen mittelfristig nach oben treiben.

Auf der Verliererseite finden sich dagegen Luxusgüterkonzerne wie Kering und LVMH. Konjunkturängste und ein starker Ölpreis belasten besonders export- und konsumsensible Werte — kein Wunder also, dass Anleger hier Gewinne mitnahmen.

Morgen rückt die US-Notenbank in den Mittelpunkt. Der Zinsentscheid der Fed wird zeigen, wie die Währungshüter auf den Mix aus Inflationsdruck und geopolitischer Unsicherheit reagieren. Für den SMI bleibt das Umfeld damit vorerst zweischneidig: starke Sektoren auf der einen, globale Risiken auf der anderen Seite.

Smi-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Smi-Analyse vom 17. März liefert die Antwort:

Die neusten Smi-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Smi-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 17. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Smi: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...