Nach einer kräftigen Kursrallye bei Sivers Semiconductors nutzen Insider und Großaktionäre das gestiegene Niveau für erste Verkäufe. Während das Management den Fokus auf den wichtigen Produktionshochlauf im kommenden Jahr richtet, rückt die sportliche Bewertung des Tech-Unternehmens zunehmend in den Mittelpunkt der Analyse.

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Insider und Institutionelle ziehen Kapital ab

Board-Mitglied Tomas Duffy trennte sich am 24. und 25. März von insgesamt 350.000 Aktien. Die Transaktionen wurden an der Nasdaq Stockholm zu einem Durchschnittspreis von 12,86 SEK abgewickelt. Fast zeitgleich reduzierte der Großinvestor Kairos Ventures seine Beteiligung um 2,41 Millionen Anteile. Das Unternehmen stellte klar, dass es sich hierbei um eine routinemäßige Neugewichtung des Fonds zur Deckung laufender Kosten handelt. Kairos bleibt mit rund drei Prozent der Stimmrechte ein bedeutender Aktionär und signalisierte Vertrauen in die langfristige Strategie.

Bewertung vs. operative Realität

Die jüngsten Verkäufe fallen in eine Phase, in der Marktbeobachter die fundamentale Bewertung kritisch hinterfragen. Mit einem Kurs-Umsatz-Verhältnis (KUV) von 8,6 wird Sivers Semiconductors deutlich über dem europäischen Branchendurchschnitt von 2,8 gehandelt. Der Markt preist damit bereits massive Wachstumssprünge ein, die vor allem am Erfolg der LiDAR-Sparte hängen. Der geplante Produktionsstart für einen strategischen Kunden aus dem Automobilsektor ist für das vierte Quartal 2026 angesetzt. Sivers beziffert das kumulierte Umsatzpotenzial dieses Auftrags auf bis zu 138 Millionen Dollar über die gesamte Laufzeit.

Termine für Anleger

  • Woche ab 27. April 2026: Veröffentlichung des Geschäftsberichts 2025
  • 13. Mai 2026: Zwischenbericht für das erste Quartal 2026
  • 27. Mai 2026: Jahreshauptversammlung in Kista

Eine Dividende für das abgelaufene Geschäftsjahr 2025 ist nicht vorgesehen. Die Unternehmensführung priorisiert stattdessen Investitionen in die Forschung und den Ausbau des Vertriebsteams. Diese Kapazitäten werden benötigt, um den technologischen Vorsprung bei optischen Verstärkern in reale Umsätze zu verwandeln, bevor der LiDAR-Hochlauf Ende nächsten Jahres beginnt.

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