Die UBS stuft Siemens Energy auf „Buy" und setzt das Kursziel auf 175 Euro – ein Aufschlag von mehr als 20 Prozent auf das aktuelle Niveau. Analyst Wasi Rizvi sieht das Unternehmen als Hauptnutznießer zweier entscheidender Entwicklungen: die Entspannung im Grönland-Streit und den explodierenden Strombedarf durch Künstliche Intelligenz.

Die wichtigsten Fakten:

  • UBS erhöht Kursziel auf 175 Euro bei „Buy"-Rating
  • Entspannung im Zollkonflikt senkt Risikoprofil deutlich
  • KI-getriebener Strombedarf treibt Auftragswachstum
  • Operative Ergebnisprognosen bis 2030 könnten um 9% über Konsens liegen
  • Jahresperformance: über 160 Prozent Kursgewinn

Doppelter Rückenwind

Die vorläufige Verständigung im geopolitischen Konflikt um Grönland hat die Gefahr neuer US-Zölle vorerst gebannt. Investoren hatten eine direkte Belastung des US-Geschäfts befürchtet – diese Sorge ist nun vom Tisch. Parallel dazu positioniert sich Siemens Energy als zentraler Profiteur des KI-Booms. Rechenzentren benötigen massive Mengen an Strom, was die Nachfrage nach Gasturbinen und Netzinfrastruktur in die Höhe treibt.

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Die UBS erwartet hier ein starkes Auftragswachstum und prognostiziert einen spürbaren Margenschub. Konkret sieht Analyst Rizvi die operativen Ergebnisse bis 2030 um bis zu 9 Prozent über dem aktuellen Marktkonsens.

Bewertung auf Prüfstand

Bei einer Marktkapitalisierung von 105,89 Milliarden Euro handelt die Aktie zu einem KGV von 61,37 für 2025. Für 2026 erwarten Analysten eine Verbilligung auf 36,78. Die Umsatzprognose für 2025 liegt bei über 39 Milliarden Euro. Die starke Performance hat die Bewertungsmultiplikatoren deutlich ansteigen lassen – entsprechend hoch dürfte die Volatilität bleiben.

Analystenfront zieht nach

JPMorgan bestätigt „Overweight" mit einem Kursziel von 160 Euro. Das durchschnittliche Kursziel aller Analysten liegt bei 131,54 Euro – die UBS markiert nun das obere Ende der Erwartungen. Die fundamentale Neubewertung hat den bisherigen Konsens klar überholt.

Der Aufwärtstrend bleibt intakt, getragen von strukturellem Wachstum und institutioneller Rückendeckung. Am 12. Februar folgen die Q1-Zahlen – dann zeigt sich, ob das Unternehmen die hochgesteckten Erwartungen erfüllen kann.

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