Die Aktie hat sich in diesem Jahr bereits mehr als verdoppelt, doch ist das Pulver damit verschossen? Während einige Anleger angesichts der massiven Gewinne nervös auf den Ausstiegsknopf schielen, gießen Experten jetzt frisches Öl ins Feuer. Mitten in die Konsolidierung auf Rekordniveau platzt eine Analyse, die den Bullen neue Argumente liefert. Ist das der Startschuss für die nächste Rallye-Stufe?

Kampfansage an die Bären

Die Privatbank Berenberg lässt sich von der jüngsten Kurs-Explosion nicht abschrecken. Im Gegenteil: In einem aktuellen Update bestätigen die Analysten nicht nur ihre Kaufempfehlung, sondern schrauben das Kursziel von 122 Euro auf ambitionierte 130 Euro nach oben. Analyst Richard Dawson sieht das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht.

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Seine Begründung zielt auf die Substanz des Konzerns: Eine ungebrochen starke Nachfrage nach Energietechnik trifft auf deutlich verbesserte Margenaussichten. Für Anleger ist das ein wichtiges Signal. Nachdem das Papier zuletzt eine Atempause einlegte, könnte diese neue Zielmarke den nötigen psychologischen Impuls liefern, um den Widerstand nach oben zu brechen.

6 Milliarden Euro als Sicherheitsnetz

Doch es ist nicht nur die Hoffnung auf operative Gewinne, die den Kurs stützt – es ist die pure Finanzkraft des Unternehmens. Das Management hat eine aggressive Capital-Allocation-Strategie gezündet: Ein Aktienrückkaufprogramm über bis zu 6 Milliarden Euro.

Analysten rechnen mit jährlichen Tranchen von rund 2 Milliarden Euro. Dieser Schritt verknappt das Angebot an freien Aktien künstlich und treibt rechnerisch den Gewinn je Aktie (EPS). Gleichzeitig sendet es eine klare Botschaft an den Markt: Siemens Energy ist von der eigenen Cashflow-Stärke überzeugt und hält die eigene Aktie selbst auf diesem Niveau für kaufenswert. Die Sorgen um die Windkraft-Tochter Gamesa rücken dabei zunehmend in den Hintergrund; der Fokus liegt klar auf dem für 2026 bekräftigten Breakeven.

Der versteckte KI-Boom

Was viele Investoren noch unterschätzen: Siemens Energy ist längst ein Profiteur des KI-Zeitalters. Der massive Energiehunger neuer Rechenzentren und KI-Cluster erfordert nicht nur Strom, sondern vor allem moderne Netztechnologie („Grid Technologies“).

Die Auftragsbücher sind prall gefüllt, die Kapazitäten auf Jahre ausgelastet. Diese Knappheit verleiht dem Konzern eine enorme Preissetzungsmacht. Wer Netze und Turbinen will, muss zahlen – und das schlägt sich direkt in den Margen nieder.

Die Faktenlage auf einen Blick:

  • Neues Kursziel: Berenberg sieht Potenzial bis 130 Euro.
  • Finanz-Bazooka: Aktienrückkäufe bis zu 6 Mrd. Euro stützen den Kurs.
  • Marktmacht: Enorme Nachfrage durch KI und Rechenzentren treibt die Preise.
  • Performance: Seit Jahresanfang liegt der Titel bereits 128,87% im Plus.

Fazit: Überhitzt oder unaufhaltsam?

Die Siemens Energy Aktie beendete den Handel am Freitag bei 115,35 Euro – exakt auf dem Niveau ihres 52-Wochen-Hochs. Technisch befindet sich das Papier damit in einer absoluten Sondersituation: Der Abstand zum Allzeithoch beträgt 0,00 %. Gelingt der Ausbruch über diese Marke, ist der Weg in Richtung des neuen 130-Euro-Ziels charttechnisch frei.

Dennoch ist Vorsicht geboten: Mit einem RSI von 85,4 ist der Titel extrem überkauft. Eine kurzfristige Korrektur wäre statistisch gesehen überfällig und gesund, bevor der nächste Angriff auf die Rekorde startet. Die Kombination aus Analysten-Optimismus und dem Milliarden-Rückkaufprogramm dürfte Rücksetzer jedoch schnell abfedern.

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