Max Power Mining meldet einen greifbaren Fortschritt in einem noch jungen, aber viel beachteten Segment der Energiewende: natürlicher Wasserstoff. In Kanada ist dem Unternehmen nach eigenen Angaben ein technischer Meilenstein gelungen – und damit ein wichtiger Beleg, dass das Explorationskonzept grundsätzlich funktionieren kann. Doch wie belastbar ist dieser Treffer bereits für den nächsten Schritt Richtung „kommerziell relevant“?

Erstes gezieltes H2-Bohrloch in Kanada

Im Mittelpunkt steht das Lawson-Zielgebiet auf dem sogenannten Genesis Trend in Saskatchewan. Dort hat Max Power Mining nach eigenen Angaben Kanadas erstes Bohrloch abgeschlossen, das ausdrücklich auf natürlich vorkommenden Wasserstoff ausgerichtet war.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Max Power Mining?

Die Bohrung erreichte eine Endtiefe von 2.278 Metern. Entscheidend: Laut Unternehmensmitteilung wurde natürlicher Wasserstoff in mehreren geologischen Horizonten „angeschnitten“. Für das Unternehmen ist das ein „Test of Concept“ – also der Nachweis, dass unter der Oberfläche tatsächlich ein funktionsfähiges System existiert, das Wasserstoff aufweist.

Beschleunigung: Zweite Bohrung läuft bereits

Statt lange zu warten, zieht Max Power Mining das Tempo an. Ende Februar 2026 hatte das Unternehmen bereits angekündigt, mit einer zweiten Bohrung begonnen zu haben: „Bracken“.

Dieses zweite Bohrloch liegt rund 325 Kilometer südwestlich von Lawson. Der Ansatz dahinter: Bracken soll prüfen, ob das Wasserstoff-System nicht nur lokal, sondern über größere Beckenstrukturen hinweg Bestand hat – und zwar unter einem anderen geologischen „Einschluss“-Mechanismus. Kurz gesagt: Lawson liefert den ersten Beleg, Bracken soll zeigen, ob daraus eine skalierbare Story werden kann.

Warum das für den Markt relevant ist

Die Meldung platziert Max Power Mining in Nordamerika weit vorne in einem Feld, das erst im Entstehen ist: natürliche Wasserstoff-Exploration. Der potenzielle Hebel liegt auf der Hand: Wenn ein belastbares unterirdisches System bestätigt wird, könnte das – zumindest perspektivisch – neue Optionen im „Clean Energy“-Baukasten eröffnen.

Dazu passt, dass Max Power Mining in Saskatchewan nach eigenen Angaben über eine große Landposition verfügt: rund 1,3 Millionen genehmigte Acres. Das ist relevant, weil sich bei einem bestätigten System die Frage der Ausdehnung und der weiteren Zielgebiete schnell stellt.

Am Markt spiegelt sich die zuletzt hohe Erwartungshaltung auch in der Kursentwicklung: Trotz leichter Schwäche heute notiert die Aktie auf 12-Monats-Sicht deutlich höher.

In den kommenden Wochen dürfte vor allem zählen, welche Ergebnisse Max Power Mining aus der laufenden Bracken-Bohrung vorlegt – denn genau dort wird getestet, ob der Lawson-Treffer mehr ist als ein einzelner Erfolgspunkt auf der Landkarte.

Max Power Mining-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Max Power Mining-Analyse vom 05. März liefert die Antwort:

Die neusten Max Power Mining-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Max Power Mining-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 05. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Max Power Mining: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...