Siemens Aktie: KI-Revolution konkret
Während viele Konzerne über Künstliche Intelligenz reden, liefert Siemens auf der CES 2026 erstmals harte Zahlen: Die Zusammenarbeit mit NVIDIA zeigt bei PepsiCo bereits messbare Effizienzgewinne von bis zu 20 Prozent. Der DAX-Konzern baut seine eigene Fabrik in Erlangen zur vollständig KI-gesteuerten Produktion um – und demonstriert damit, dass die Technologie nicht nur verkauft, sondern selbst genutzt wird.
Die wichtigsten Fakten:
- PepsiCo steigert Durchsatz um 20% durch Siemens-Software
- 90% aller Produktionsfehler werden virtuell vorhergesagt
- Investitionskosten sinken um 10-15%
- Erlanger Werk wird ab 2026 zur KI-Fabrik umgebaut
PepsiCo als Referenzkunde
Die Partnerschaft mit dem US-Getränkeriesen liefert den entscheidenden Beweis für die Monetarisierbarkeit der Digital-Industries-Sparte. Der „Digital Twin Composer" ermöglicht es PepsiCo, nahezu 100 Prozent aller Planungen virtuell zu validieren, bevor physische Umrüstungen beginnen. Die Kapitalersparnis von 10 bis 15 Prozent dürfte besonders in einem kostensensitiven Marktumfeld überzeugen.
Diese Zahlen sind mehr als Marketing-Versprechen. Sie belegen, dass Siemens' Software direkten Einfluss auf die Profitabilität der Kunden nimmt – ein Verkaufsargument, das bei Industriekonzernen weltweit Gewicht hat.
NVIDIA-Allianz schafft Plattform
Die erweiterte Kooperation mit dem Chip-Giganten geht weit über bisherige Partnerschaften hinaus. Siemens integriert seine Xcelerator-Plattform mit NVIDIA Omniverse zu einem industriellen KI-Betriebssystem. Ingenieure können damit Fabriklayouts simulieren, Roboter virtuell trainieren und Engpässe identifizieren, bevor auch nur ein Bauteil bewegt wird.
Der Digital Twin Composer wird ab Mitte 2026 auf dem Siemens Xcelerator Marketplace verfügbar sein. Die Software verschmilzt physikalisch korrekte virtuelle Abbilder mit Echtzeitdaten und KI-Modellen.
Erlangen als Blaupause
Die Umrüstung des eigenen Elektronikwerks in Erlangen zur ersten vollständig adaptiven KI-Fabrik sendet ein klares Signal: Siemens setzt die Technologie nicht nur bei Kunden ein, sondern optimiert damit auch die eigenen Margen. Der Standort soll zur globalen Referenz für die Produktion der Zukunft werden.
Mit einem Kurs von 247,55 Euro liegt die Aktie knapp über ihrem 200-Tage-Durchschnitt und rund 14 Prozent unter dem Dezember-Hoch. Die Frage für Investoren lautet: Wie schnell kann der Konzern die technologische Führerschaft in messbares Umsatzwachstum der Digital-Industries-Sparte übersetzen? Die PepsiCo-Zahlen liefern dafür bereits einen ersten, belastbaren Indikator.
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