Serbiens Nationalteam kommt mit einigen Problemen im Gepäck nach Wien. Teamchef Dragan Stojkovic plagen vor allem in der Abwehr Personalsorgen. Dazu kommen anhaltende Unstimmigkeiten mit Mittelfeldstar Sergej Milinkovic-Savic, der für die Play-off-Duelle der Nations League diese Woche mit Österreich erneut nicht im Kader steht. Und auch die Massenproteste gegen die Regierung am Wochenende in Belgrad sind nicht spurlos am Team vorbeigegangen. Mehr als 300.000 Menschen sollen am Samstag in Serbiens Hauptstadt gegen Präsident Aleksandar Vucic demonstriert haben. Es dürfte sich um die größte Demonstration in der Geschichte des Balkanlandes gehandelt haben. Dass sich Stojkovic, seit Spielertagen eine Galionsfigur, in seiner Pressekonferenz am Montag auf Anfrage nicht dazu äußern wollte, kam bei den protestierenden Studierenden in den Sozialen Netzwerken nicht gut an. Stattdessen antwortete ein Verbandssprecher, dass man nur über Sport spreche. Stojkovic hatte zuvor allerdings auch dem Nachbarn Nordmazedonien sein Beileid für den verheerenden Disco-Brand mit 59 Toten in der Nacht auf Sonntag ausgedrückt und ein Benefizspiel angeboten. Endlose Saga um Milinkovic-Savic (Text wird unterhalb des Videos fortgesetzt)