SanDisk sichert sich mit einer strategischen Investition von rund einer Milliarde US-Dollar einen Platz in der Lieferkette der Zukunft. Das Ziel: verlässlicher Zugang zu DRAM-Speicher, der im Zuge des KI-Booms immer knapper und begehrter wird.

Der Deal im Überblick

Eine SanDisk-Tochter erwirbt im Rahmen einer Privatplatzierung rund 139 Millionen Aktien des taiwanischen Speicherchipherstellers Nanya Technology — das entspricht einem Anteil von 3,9 Prozent. Die Transaktion ist Teil einer größeren Kapitalrunde, bei der Nanya insgesamt 2,5 Milliarden US-Dollar einsammelt.

Flankiert wird der Einstieg von einem mehrjährigen DRAM-Liefervertrag. Damit verschafft sich SanDisk eine direkte Absicherung gegen Engpässe bei Speicherkomponenten, die durch den steigenden Bedarf von KI-Anwendungen und Hochleistungsrechnern entstehen.

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Erholung nach turbulenter Woche

Der Deal kommt zu einem interessanten Zeitpunkt. Anfang der Woche war die Aktie um bis zu 15 Prozent eingebrochen — ausgelöst durch Sorgen rund um Googles „TurboQuant"-Algorithmus, der den Speicherbedarf von KI-Modellen potenziell senken könnte. Die Aktie fiel dabei bis an ihren 50-Tage-Durchschnitt, stabilisierte sich dort jedoch und schloss am Freitag mit einem Plus von 2,1 Prozent bei 615,83 US-Dollar.

Starke Zahlen, optimistische Analysten

Fundamental steht SanDisk solide da. Im zuletzt berichteten Quartal erzielte das Unternehmen einen Gewinn je Aktie von 6,20 US-Dollar — fast doppelt so hoch wie die erwarteten 3,31 US-Dollar — bei einem Umsatz von 3,03 Milliarden US-Dollar.

Analysten bleiben zuversichtlich: Citigroup-Analyst Asiya Merchant erhöhte das Kursziel auf 875 US-Dollar, die Bank of America hält an einem „Buy"-Rating mit Ziel 900 US-Dollar fest und erwartet für das Geschäftsjahr 2026 Erlöse von 15,9 Milliarden US-Dollar. Der durchschnittliche Analystenzielkurs liegt bei 770 US-Dollar — rund 25 Prozent über dem aktuellen Kurs.

Die Nanya-Investition unterstreicht, dass SanDisk die Versorgungssicherheit bei Speicherchips nicht dem Markt überlassen will — sondern aktiv gestaltet.

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