SanDisk notiert nahe seinem Allzeithoch – und genau das befeuert derzeit eine neue Debatte unter Anlegern. Die Spekulation um einen möglichen Aktien-Split nimmt zu, während die Aktie seit Jahresbeginn um rund 208 Prozent zugelegt hat.

Warum ein Split jetzt diskutiert wird

Hintergrund ist die rasante Kursentwicklung der vergangenen Monate, getrieben von starker Nachfrage nach NAND-Flash-Speicher für KI-Rechenzentren. Berichten zufolge sind SanDisks Produktionskapazitäten durch mehrjährige Verträge vollständig ausgebucht. Ein Split würde den Aktienkurs optisch senken, ohne den Gesamtwert des Unternehmens zu verändern – könnte aber die Handelsliquidität verbessern und den Zugang für Privatanleger erleichtern.

Am Donnerstag, dem 20. März, erreichte die Aktie ihr Allzeithoch bei 777,60 Dollar. Am darauffolgenden Sonntag schwankte der Kurs zwischen 699,38 und 777,60 Dollar und schloss bei 717,33 Dollar – bei einem Handelsvolumen von 23,5 Millionen Aktien, deutlich über dem Tagesdurchschnitt von 19,1 Millionen.

Analysten uneins über das Kursziel

Die Analystenmeinungen zeigen eine breite Streuung. KGI Securities hält an einem Kursziel von 992 Dollar fest. Citi hob das Ziel zuletzt von 490 auf 750 Dollar an, Jefferies von 600 auf 700 Dollar, Morgan Stanley von 483 auf 690 Dollar. Das durchschnittliche Kursziel aller 19 abdeckenden Analysten liegt bei 761 Dollar – womit die Aktie zuletzt knapp darunter gehandelt wurde, nachdem sie zwischenzeitlich darüber notiert hatte. 14 der 19 Analysten empfehlen den Kauf, sechs raten zum Halten, keiner zum Verkauf.

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Die Bewertung selbst liefert kein eindeutiges Bild. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis auf Basis der Gewinnschätzungen liegt bei etwa dem 19-Fachen – für sich genommen kein extremer Wert. Bewertungsmodelle kommen jedoch zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen: Während ein Gewinnmultiplikator-Ansatz einen fairen Wert von rund 717 Dollar ergibt, liefert ein Discounted-Cashflow-Modell einen Wert von fast 2.000 Dollar. Die Spanne spiegelt vor allem unterschiedliche Annahmen zur Margendynamik und zur Dauerhaftigkeit der KI-Nachfrage wider.

Starkes Wachstum, aber Risiken bleiben

Trotz eines Quartalsumsatzes von 3,025 Milliarden Dollar – ein Plus von 61 Prozent gegenüber dem Vorjahr – gab die Aktie zuletzt rund fünf Prozent nach. Auslöser waren Sorgen über steigende Investitionsausgaben bei Konkurrent Micron Technology sowie Gewinnmitnahmen nach der starken Rally.

Für das laufende dritte Quartal erwartet SanDisk einen Umsatz zwischen 4,4 und 4,8 Milliarden Dollar, was einem sequenziellen Wachstum von 45 bis 58 Prozent entspräche. Die bereinigte Bruttomarge soll zwischen 65 und 67 Prozent liegen, der bereinigte Gewinn je Aktie zwischen 12 und 14 Dollar – was einer mehr als Verdopplung gegenüber dem Vorquartal entspräche. Das Unternehmen geht davon aus, dass die Kundennachfrage das verfügbare Angebot mindestens bis Ende 2026 deutlich übersteigen wird.

Ob das Management einen Split offiziell ankündigt und mit konkreten Kapitalrückführungsmaßnahmen verknüpft, dürfte spätestens mit den nächsten Quartalszahlen klarer werden.

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