Damit wird erstmals transparent ausgewiesen, welchen Risikoklassen die in Österreich ausstehenden Zertifikate und Zinsprodukte zugeordnet sind – sowohl für einzelne Produktgruppen als auch für den Gesamtmarkt.

Das per Ende September 2025 in Zertifikaten und Zinsprodukten veranlagte Volumen befindet sich mit 17,2 Mrd. Euro auf einem neuen Höchststand, davon entfallen 11,2 Mrd. auf die vier Mitglieder (Erste Group Bank AG, Raiffeisen Bank International AG, UniCredit Bank Austria AG und Vontobel) des Zertifikate Forum Austria. Der aktuelle volumengewichtete Risikoindikator für den österreichischen Zertifikatemarkt (ZFA-Mitglieder) beträgt 2,53 auf der siebenstufigen SRI-Skala, wobei über 60 Prozent des Volumens in Produkten mit den beiden niedrigsten Risikoklassen (SRI 1 & 2) veranlagt sind. Zur Einordnung: Aktien großer europäischer Unternehmen gehören größtenteils den Risikoklassen 5 und 6 an, während Aktienfonds und Aktien-ETFs, die sich an breit gestreuten internationalen, regionalen oder nationalen Aktienindizes orientieren (wie etwa MSCI World, EURO STOXX 50 oder DAX), zumeist den Risikoklassen 4 und 5 zugeordnet sind.

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