Rheinmetall-Aktie: Unfassbarer Irrtum!
Eine erstaunliche Wende nimmt heute die Aktie der Rheinmetall. Sie verliert am Donnerstag rund -2,3 % und kommt auf einen (enttäuschenden) Kurs von nur noch 1809,50 Euro. Grund ist wohl die faktische Einigung im Grönland-Streit. Die Börsen schicken Rüstungsunternehmen deshalb und damit nach unten. Kurios.
Rheinmetall und die falsche Bewertung
In den vergangenen Wochen hatte das Papier deutlich zugelegt. Der Rückgang ordnet sich daher in eine Phase ein, in der mehrere Rüstungswerte heute für die Grönland-Einigung bestraft worden sind. Es sieht so aus, als habe es nur deshalb eine Rallye gegeben, weil militärische Eskalationen befürchtet worden waren. Marktbeobachter verweisen auf eine erhöhte politische Unsicherheit. Die unberechenbare Außenpolitik von US Präsident Donald Trump beeinflusst derzeit die Stimmung an den Finanzmärkten und wirkt auch auf Unternehmen aus dem Verteidigungssektor.
Dem gegenüber stehen objektiv messbare Rahmenbedingungen, die ein anderes Bild zeichnen. In den USA plant die Regierung, das Verteidigungsbudget erheblich auszuweiten. Für das kommende Jahr steht ein Volumen von 1,5 Billionen Dollar im Raum. Gegenüber den Ausgaben des laufenden Jahres entspräche dies einer Steigerung von mehr als 50 %. Diese Ankündigung lenkt den Blick erneut auf Unternehmen, die im internationalen Verteidigungsmarkt eine zentrale Rolle spielen.
Rheinmetall positioniert sich in diesem Umfeld als einer der bedeutenden Anbieter. Die erwartete Erhöhung der US Ausgaben dürfte auch Auswirkungen auf die NATO und die Europäische Union haben. In Europa wächst der politische Wille, die eigenen militärischen Fähigkeiten auszubauen und Abhängigkeiten zu reduzieren. Rheinmetall selbst bezifferte bereits vor einiger Zeit den möglichen Umfang der europäischen Rüstungsausgaben bis 2030 auf mehr als 1 Billion Euro.
Technisch ist die Aktie zudem weiterhin im Aufwärtstrend. Alle Signale sind positiv. Kurios ist der Kursrutsch dennoch.
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