Die Aktie des Düsseldorfer Rüstungskonzerns Rheinmetall zeigte sich am Mittwoch am Ende noch immer so verhalten wie am Anfang des Tages. Auf den Kurstafeln stand ein Minus von 0,2 %. Diese Bewegung fiel im Vergleich zu den vorherigen Kursanstiegen moderat aus. Marktbeobachter ordneten die Entwicklung als kurzfristige Schwankung ein, ohne das übergeordnete Bild infrage zu stellen. Dies wäre beim aktuellen Kurs von 1890,50 Euro jedoch auch sehr früh, viel zu früh.

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Die grundsätzlichen Aussichten für Rheinmetall bleiben unverändert. Das Unternehmen profitiert weiterhin von politischen Entscheidungen und sicherheitspolitischen Programmen in Europa. Besonders relevant erscheint in diesem Zusammenhang die jüngste Entwicklung rund um die Ukraine. Die Europäische Union kündigte ein umfangreiches Finanzierungspaket an, das die militärische und staatliche Handlungsfähigkeit des Landes sichern soll.

Nach Angaben aus Brüssel sieht der Vorschlag der Europäische Union ein Darlehen von 60 Milliarden Euro zur Unterstützung des ukrainischen Militärs vor. Zusätzlich plant die EU weitere 30 Milliarden Euro, um die Finanzierung des ukrainischen Staatshaushalts zu gewährleisten. Die Initiative geht auf die EU Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen zurück.

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Ziel dieses Programms ist der Ausbau der militärischen Fähigkeiten der Ukraine. Die EU strebt an, die Verteidigungsfähigkeit auf dem Schlachtfeld gezielt zu stärken, heißt es. Diese Ausrichtung wirkt sich unmittelbar auf Unternehmen aus, die bereits in der Region aktiv sind oder militärische Ausrüstung liefern.

Rheinmetall gehört zu diesen Akteuren. Der Konzern ist in der Ukraine bereits präsent und meldete erst vor kurzer Zeit einen neuen Auftrag zur Lieferung von Schützenpanzern. Diese Aktivitäten unterstreichen die operative Rolle des Unternehmens innerhalb der europäischen Sicherheitsarchitektur.

Die angekündigten Milliarden fließen nicht direkt an Rheinmetall. Dennoch rechnen Marktteilnehmer damit, dass ein erheblicher Teil der Aufträge aus diesen Programmen auch für Rheinmetall Bedeutung gewinnt. Der Konzern verfolgt ohnehin ambitionierte Ziele. Rheinmetall plant, den Umsatz im Zeitraum von 2024 bis 2030 zu verfünffachen. Politische Programme dieser Größenordnung unterstützen diese Zielsetzung.

Der Kurs spiegelte die Nachricht noch nicht wider. Im größeren Zusammenhang bleibt die Aktie jedoch klar aufwärtsgerichtet. Analysten sehen das Papier im Durchschnitt bei Kurszielen von deutlich über 2.200 Euro. Neue politische Entscheidungen verändern diese Einschätzungen bislang nicht negativ.

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