Rheinmetall Aktie: 80-Milliarden-Pipeline!
Rheinmetall-Chef Armin Papperger legt konkrete Zahlen auf den Tisch: 80 Milliarden Euro Auftragsvolumen könnten 2026 in die Bücher des Düsseldorfer Rüstungskonzerns fließen. Eine Dimension, die selbst nach dem bereits außergewöhnlichen Wachstum der vergangenen Jahre neue Maßstäbe setzt.
Die wichtigsten Fakten:
- Potenzielle Aufträge 2026: 80 Milliarden Euro
- Boxer-Programm allein: 37,7 Milliarden Euro
- Fregatten F126/F127: 12-13 Milliarden Euro
- Aktueller Kurs: 1.790,50 Euro (-5,76% auf Wochensicht)
- Marktkapitalisierung: rund 87 Milliarden Euro
Papperger nennt Ross und Reiter
Auf der Handelsblatt-Konferenz in Berlin konkretisierte der CEO die Zusammensetzung der Pipeline. Fast die Hälfte entfällt auf den gepanzerten Mannschaftstransporter Boxer, der in mehreren internationalen Wettbewerben im Rennen liegt. Hinzu kommen die Marineprojekte F126 und F127 mit bis zu 13 Milliarden Euro sowie weitere Großaufträge für Puma-Schützenpanzer.
Jahresstart mit Vollgas
Der Januar 2026 untermauert die Wachstumsdynamik bereits mit konkreten Abschlüssen. Die erste Lieferung von Lynx KF41 Schützenpanzern an die Ukraine markiert den Einstieg in eine größere Beschaffung – finanziert von Deutschland, Auftragswert im mittleren zweistelligen Millionenbereich.
Die Bundeswehr erweiterte den Rahmenvertrag für 30mm-Munition erheblich. Mehrere hunderttausend Patronen im Gesamtwert von rund einer Milliarde Euro sind nun kontrahiert. Parallel dazu gründen Rheinmetall und MBDA Deutschland im ersten Quartal ein Joint Venture für marine Laserwaffen – nach über 100 erfolgreichen Tests unter Einsatzbedingungen.
Puma und Challenger auf Kurs
Der Dezember-Großauftrag über 200 Puma-Schützenpanzer bringt Rheinmetall 2,1 Milliarden Euro ein. Erste Auslieferungen sind für Mitte 2028 geplant. Beim britischen Challenger 3 absolvierte die Rheinmetall-Kanone L55A1 erfolgreich die ersten bemannten Schießtests – das Modernisierungsprogramm läuft nach Plan.
Bewertung spiegelt Erwartungen
Bei einem Kurs von 1.790,50 Euro liegt das KGV bei rund 101. Analysten sehen im Schnitt Potenzial bis 2.200 Euro, Spitzenschätzungen reichen bis 2.500 Euro. Die 80-Milliarden-Pipeline erklärt diese Bewertung – sofern die Aufträge tatsächlich materialisieren. Der Abstand zum September-Hoch von 1.995 Euro beträgt aktuell gut 10 Prozent.
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