Der Augsburger Rüstungszulieferer Renk hat einen beachtlichen Kurssprung hingelegt. Binnen zehn Handelstagen kletterte die Aktie um fast 20 Prozent. Gleichzeitig meldet ein US-Großinvestor eine Veränderung seiner Beteiligung – wenn auch nur marginal.

Die wichtigsten Fakten:
- Kursanstieg von 50,90 Euro (29. Dezember) auf aktuell rund 60 Euro
- Wellington Management reduziert Stimmrechte leicht auf knapp unter 3 Prozent
- Short-Seller bleiben trotz Rally aktiv
- Marktkapitalisierung liegt bei etwa 6 Milliarden Euro

Rallye setzt sich fort

Die Renk Aktie befindet sich in einem steilen Aufwärtstrend. Anfang Dezember notierte der Titel noch bei 47,17 Euro. Seitdem ging es nahezu kontinuierlich bergauf. Am gestrigen Dienstag erreichte die Aktie ein Tageshoch von 60,97 Euro, bevor sie sich bei 60 Euro stabilisierte.

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Der Getriebe- und Antriebsspezialist profitiert dabei von der generellen Stärke im Verteidigungssektor. Die fundamentalen Zahlen unterstützen die positive Stimmung: Im dritten Quartal 2025 setzte das Unternehmen sein Wachstum fort. Die Eigenkapitalrendite liegt bei rund 25 Prozent – ein überdurchschnittlicher Wert, der die Profitabilität des Geschäftsmodells unterstreicht.

Wellington zieht sich minimal zurück

Eine Pflichtmitteilung vom 6. Januar zeigt Bewegung bei den institutionellen Investoren. Wellington Management Group aus Boston hat seine Position leicht reduziert. Die neue Gesamtbeteiligung liegt bei 3,00 Prozent (direkte Stimmrechte: 2,99 Prozent). Zuvor hatte der US-Investor 3,08 Prozent gehalten.

Die Veränderung ist minimal und dürfte keine strategische Bedeutung haben. Wellington bleibt damit ein relevanter Aktionär des MDAX-Konzerns. Andere Investoren scheinen dagegen das Aufwärtspotenzial zu sehen – trotz einer sportlichen Bewertung mit einem KGV von etwa 55.

Short-Seller unter Druck

Renk gehört zu den deutschen Aktien mit gemeldeten Leerverkaufspositionen. Zusammen mit Titeln wie Delivery Hero, Puma oder TeamViewer setzen Investoren auf fallende Kurse. Die jüngste Rallye dürfte diese Wetten unter Druck setzen. Das starke Auftragswachstum im Verteidigungsbereich stützt die aktuelle Kursentwicklung. Seit dem Börsengang im März 2025 und dem Aufstieg in den MDAX hat sich der Titel in der zweiten deutschen Börsenliga etabliert.

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