Renk erholte sich am Freitag endlich etwas von den zuvor ausgesprochen schwachen Kursverläufen. Sie schaffte einen Sprung auf gut 52 Euro. Das reicht noch nicht für einen sehr starken Trendwechsel. Noch fehlen mindestens 12 Euro. Aber: Es kann nun immerhin etwas aufwärts gehen.

Die Rüstungsindustrie rückte am Freitag erneut in den Fokus des Marktes. Die Bank of America legte eine Einschätzung vor, die die deutsche Branche klar aufwertete. Die Analysten argumentierten, dass die NATO-Staaten künftig noch mehr Mittel in die Modernisierung ihrer Verteidigungsstrukturen investieren wollen. Renk rückte dadurch wieder stärker ins Blickfeld, nachdem der Kurs in den vergangenen Monaten deutlich unter Druck geraten war.

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BofA sieht Renk bei 61 Euro

Der zuständige Analyst setzte sein Kursziel auf 61 Euro. Er beschrieb den aktuellen Kursbereich als übermäßig gedrückt und bewertete das Einstiegsniveau als günstig. Diese Sichtweise deckt sich mit der breiteren Analystenlandschaft. Die Mehrheit sieht die Aktie im Durchschnitt bei etwa 67 Euro. Diese Marke stützt die These, dass der Markt den Titel seit Monaten zu hoch abgeschlagen hat.

Die Realität am Aktienmarkt sah zuletzt jedoch anders aus. Am Freitag schloss der Kurs bei rund 52 Euro. Die Woche brachte zwar einen kleinen Zuwachs, aber der Trend der vergangenen Monate bleibt deutlich negativ. Aktionäre mussten in vier Wochen Verluste von rund 19 % hinnehmen. Im Zeitraum der vergangenen sechs Monate schrumpfte der Kurs sogar um knapp 40 %.

Diese Entwicklung entstand nicht durch operative Schwächen. Vielmehr reagierte der Markt empfindlich auf politische Diskussionen über mögliche Verhandlungsschritte im Ukraine-Konflikt. Händler befürchteten eine geringere Nachfrage nach Rüstungsgütern und veräußerten zahlreiche Titel der Branche. Diese vorschnelle Reaktion ging an mehreren Fakten vorbei.

Renk selbst wies in der vergangenen Woche einen Auftrag aus Osteuropa aus. Das Volumen lag im zweistelligen Millionenbereich. Händler interpretierten diese Nachricht als Bestätigung dafür, dass das Unternehmen weiterhin solide Nachfrage erreicht. Diese Meldung stand im deutlichen Gegensatz zum Kursverlust der vergangenen Monate. Der sollte sich nun bald erledigen, so die Hoffnung.

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