Renk-Aktie: Eine Wette!
Die Anleger des Augsburger Getriebespezialisten Renk brauchen derzeit starke Nerven. Am gestrigen Mittwoch verbuchte die Aktie einen weiteren Rücksetzer von 0,6 % und rutschte auf einen Kurs von 58,02 Euro. Damit setzt sich eine besorgniserregende Dynamik fort: Obwohl das Papier seit dem Jahreswechsel immerhin noch rund 8 % im Plus liegt, hat sich das charttechnische Bild massiv eingetrübt. Renk hat sowohl den GD100 als auch den GD200 – die langfristig wichtigen Trendlinien – klar unterkreuzt. Aus technischer Sicht ist der Titel damit formal in einen Abwärtstrend geraten, was viele Algorithmen und Trader zur Vorsicht mahnt.
Die „Trump-Wette“ zündet (noch) nicht
Diese Schwächephase kommt überraschend, wenn man den politischen Kontext betrachtet. In den USA hat Donald Trump angekündigt, das Verteidigungsbudget bis 2027 auf gigantische 1,5 Billionen Dollar aufzublähen. Doch was wie ein „Strohfeuer“ für Rüstungsaktien wirkte, verpuffte bei Renk fast unbemerkt. Während US-Werte wie Lockheed Martin profitierten, scheint der Markt die Verbindung zwischen globaler Aufrüstung und dem spezialisierten Antriebsanbieter aus Deutschland derzeit kaum zu ziehen. Denn an sich müssten die vollen Auftragsbücher der Panzerbauer (wie KNDS oder Rheinmetall) zwangsläufig auch Renk zugutekommen.
Analysten bleiben optimistisch: Einstiegschance oder Falle?
Trotz der aktuellen Talfahrt lassen sich die Profi-Analysten nicht beirren. Die großen Häuser wie JPMorgan (Kursziel 90 Euro) oder Jefferies (Kursziel 80 Euro) sehen in Renk nach wie vor ein massives Potenzial. Sie wetten darauf, dass die operative Stärke des Unternehmens früher oder später die charttechnische Schwäche besiegen wird. Für mutige Anleger könnte damit das aktuelle Niveau von 58 Euro somit eine attraktive Einstiegschance bieten – vorausgesetzt, man hat die Geduld, das aktuelle „Chart-Gewitter“ auszusitzen, bis die fundamentalen Fakten wieder das Ruder übernehmen.
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