Red Cat Aktie: Zuversicht dominiert!
Red Cat sorgt mit einem extremen Wachstumssprung für Aufmerksamkeit – und bekommt nun Rückendeckung von der Analystenseite. Needham & Company hebt das Kursziel deutlich an und stützt sich dabei auf vorläufige Umsatzdaten, die weit über den bisherigen Erwartungen liegen. Im Zentrum steht die Frage, ob das aktuelle Momentum mehr ist als nur eine Reaktion auf eine einzelne Zahlenüberraschung.
Kurszielanhebung nach Umsatzsprung
Auslöser der starken Nachfrage nach der Aktie war am Mittwoch ein Update von Needham & Company. Das Analysehaus erhöhte sein Kursziel für Red Cat von 12 auf 16 US‑Dollar und bestätigte zugleich die Einstufung auf „Buy“. Ausgehend vom aktuellen Niveau signalisiert das ein zweistelliges Aufwärtspotenzial.
Die Anpassung folgt auf vorläufige, ungeprüfte Zahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025. Für das Schlussquartal des Geschäftsjahres erwartet Red Cat Umsätze zwischen 24,0 und 26,5 Mio. US‑Dollar. Im Vorjahresviertel lagen die Erlöse noch bei 1,3 Mio. US‑Dollar – ein Zuwachs von rund 1.842 % innerhalb eines Jahres, deutlich über der bisherigen Analystenkonsensschätzung von rund 21 Mio. US‑Dollar.
Auch auf Jahressicht legt das Unternehmen stark zu. Für das Geschäftsjahr 2025 stellt Red Cat Umsätze von 38,0 bis 41,0 Mio. US‑Dollar in Aussicht, ein Plus von 153 % gegenüber 2024. CEO Jeff Thompson führt die Dynamik vor allem auf hohe Nachfrage von Verteidigungs- und Regierungsstellen sowie auf größere Programmgewinne zurück, die nun in Umsatz übergehen.
Rückenwind durch Politik und Regulierung
Das starke Wachstum fällt in eine Phase, in der das Umfeld für US‑Verteidigungswerte ohnehin deutlich freundlicher geworden ist. Hintergrund ist unter anderem der Vorstoß von Präsident Trump, das US‑Militärbudget bis 2027 auf 1,5 Billionen US‑Dollar anzuheben – rund 50 % mehr als aktuell. Solche Pläne schüren Erwartungen an langfristig steigende Ausgaben für Verteidigungstechnologie.
Zusätzlichen Schub geben regulatorische Weichenstellungen im Drohnensektor. Die US‑Behörden schränken den Einsatz von Technik chinesischer Anbieter wie DJI und Autel zunehmend ein. Die FCC‑Entscheidung, entsprechende Ausrüstung zu verbieten, öffnet US‑Herstellern ein größeres Spielfeld. Red Cat mit seinem Kurzstrecken-Aufklärungssystem „Black Widow“ und der Tochter Teal Drones gilt hier als direkter Profiteur der „Buy American“-Ausrichtung in der Lieferkette des Verteidigungssektors.
Trotz des Wachstumstempos bleibt das Geschäftsprofil jedoch klar auf Expansion ausgerichtet. Red Cat ist noch nicht profitabel und verzeichnete in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2025 Verluste von mehr als 52 Mio. US‑Dollar. Dem steht allerdings eine Netto-Cash-Position von rund 184 Mio. US‑Dollar gegenüber, die dem Unternehmen aus heutiger Sicht einen merklichen Finanzierungsspielraum für den weiteren Ausbau verschafft.
Bewertung, Technik und Ausblick
An der Börse spiegelt sich die neue Zuversicht inzwischen auch im Kursverlauf wider. Mit 13,06 US‑Dollar zum gestrigen Schlusskurs liegt die Aktie gut 67 % über ihrem 50‑Tage‑Durchschnitt und rund 70 % über dem 200‑Tage‑Durchschnitt. Der Relative-Stärke-Index (RSI) von 83,2 signalisiert allerdings einen kurzfristig überkauften Zustand, was statistisch betrachtet die Wahrscheinlichkeit erhöhter Schwankungen steigen lässt.
Parallel zur Kursbewegung sucht das Management aktiv den Austausch mit Investoren. Heute tritt Red Cat auf der Needham Growth Conference auf. Die Präsentation und das begleitende Q&A‑Format sollen mehr Klarheit zur Nachhaltigkeit des aktuellen Auftragseingangs und zur künftigen Margenentwicklung liefern. Entscheidend wird sein, ob das Unternehmen die nun eingepreisten dreistelligen Wachstumsraten auch in den kommenden Quartalen mit konkreten Auftrags- und Umsatzdaten untermauern kann.
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