Seltene Erden sind längst nicht mehr nur ein Thema für Rohstoff-Fans, sondern für ganze Industrien. Genau hier versucht Powermax Minerals anzudocken: Neue geophysikalische Daten sollen am Vorzeigeprojekt Atikokan in Ontario mehrere vielversprechende Zielzonen sichtbar gemacht haben. Und das spielt in eine Zeit, in der der Westen seine Abhängigkeit von China spürbar reduzieren will.

Was die neuen Messdaten zeigen

Im Zentrum steht die Auswertung einer hochauflösenden, helikoptergestützten geophysikalischen Untersuchung, die Ende 2025 abgeschlossen wurde. Die magnetischen und radiometrischen Daten lieferten laut Unternehmen mehrere strukturell kontrollierte Explorationsziele in den Blöcken A, B und C des Atikokan-Gebiets.

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Technisch wichtig ist dabei das Muster: Als günstig gelten granitische und pegmatitische Wirtsgesteine in Kombination mit sogenannten „magnetischen Tiefs“. Zusätzlich deuten erhöhte Th/K-Verhältnisse in den radiometrischen Daten auf Alterationszonen hin, die als Proxy für das Vorkommen seltener Erden genutzt werden. Dass diese radiometrischen Auffälligkeiten räumlich mit Strukturtrends und früheren Auffälligkeiten aus See-Sediment-Proben (TREE-Anomalien) zusammenpassen, wertet Powermax als Bestätigung der Zielbereiche.

Die Messkampagne selbst lief im vierten Quartal 2025. Geflogen wurde mit 50 Metern Linienabstand, die Auswertung erfolgte auf 25-Meter-Rasterbasis bei durchschnittlich 44 Metern Flughöhe über Grund.

Nächster Schritt: Proben, Auswertung – und mehr Fläche

Parallel zur Datenauswertung hat Powermax 426 Proben (inklusive QA/QC) zur Analyse an ein Labor gegeben. Die Ergebnisse (Assays) stehen noch aus. Genau diese Daten sollen anschließend mit historischen Informationen und den neuen geophysikalischen Datensätzen zusammengeführt werden, um die Zielzonen weiter einzugrenzen. Als mögliches Ergebnis stellt das Unternehmen für die nächste Phase auch Trenching und Diamantbohrungen über auffälligen Anomalien in den Raum, falls sich die Targets erhärten.

Auffällig ist zudem das Tempo bei der Flächensicherung: Über eine Kaufvereinbarung vom 30. Januar 2026 wurden zwei zusätzliche Claims direkt an der Nordgrenze des Projekts erworben (angrenzend an die Blöcke B und C). Insgesamt geht es um 37 zusammenhängende Claim-Zellen. Der Kaufpreis: 3.000 US-Dollar, verbunden mit einem Back-in-Recht für die Verkäufer. Und: Falls Powermax die Bedingungen für die übergeordnete Option auf das Atikokan-Projekt bis zum 31. August 2028 nicht erfüllt, müssen die zusätzlichen Claims ohne Zusatzkosten zurückübertragen werden.

Rückenwind durch die große Lieferketten-Frage

Der Nachrichtenwert hängt auch am Makrobild: China dominiert weiterhin die globale Lieferkette bei seltenen Erden. Für Branchen wie Luftfahrt, Halbleiter und Verteidigung ist das ein strategischer Engpass. Im Quelltext wird zudem auf Berichte verwiesen, wonach Zulieferer für US-Luftfahrt- und Halbleiterunternehmen bei bestimmten seltenen Erden einen zunehmend eingeschränkten Zugang spüren – trotz teils entspannterer Töne im Handel zwischen Washington und Peking.

Das erklärt, warum Projekte in bergbaufreundlichen Regionen Nordamerikas mehr Aufmerksamkeit bekommen: Sie passen zum politischen und industriellen Ziel, eigene Bezugsquellen aufzubauen.

Zum Bild am Markt passt auch der Kursverlauf: Auf Monatssicht steht die Aktie deutlich unter Druck (–45,52%), seit Jahresbeginn sogar mit einem kräftigen Minus (–72,99%). Der Kurs liegt zudem nahe am 52‑Wochen-Tief.

In den kommenden Wochen richtet sich der Blick vor allem auf die ausstehenden Laborergebnisse. Sie entscheiden darüber, ob die neu identifizierten Zonen nicht nur geophysikalisch „gut aussehen“, sondern auch geochemisch genug Substanz liefern, um die nächste Explorationsrunde gezielt zu planen.

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