Refined Energy Aktie: Erfreuliche Wachstumsumkehr
Jetzt wird es konkret: Refined Energy hat in Saskatchewans Athabasca-Becken erstmals ein eigenes Bohrprogramm gestartet. Für einen Junior-Explorer ist das ein wichtiger Schritt – denn ab jetzt zählen weniger Pläne, sondern Bohrkerne und Daten. Entscheidend wird sein, ob die bislang vielversprechenden geophysikalischen Signale auch wirklich Uran-Mineralisierung in der Tiefe anzeigen.
Bohrprogramm läuft – und ist klar abgesteckt
Der erste Bohransatz am Projekt Dufferin West ist seit dem 2. März 2026 in Arbeit. Geplant sind mindestens drei Bohrlöcher mit insgesamt rund 1.200 Metern, inklusive orientierter Bohrkerne. Das soll helfen, Strukturen und mögliche Erzführung präziser zu verstehen.
Die Ziele wurden nicht „auf Verdacht“ gewählt: Grundlage sind elektromagnetische Messdaten aus VTEM (Luftgeophysik) und einer ergänzenden TEM-Bodenmessung. Parallel will das Unternehmen eine Gravimetrie-Untersuchung am Boden durchführen, um weitere Ziele zu schärfen und zu priorisieren.
Warum der Standort für Uran-Fans spannend ist
Dufferin West liegt in einem der bekanntesten Uran-Distrikte weltweit – und zudem in direkter Nähe zu etablierten Projekten: Das Gebiet grenzt an NexGen Energys SW3 Property und liegt etwa 18 Kilometer von Camecos Centennial Deposit entfernt. Solche Nachbarschaften sind kein Beweis für eigene Funde, erhöhen aber die Aufmerksamkeit für die regionale Geologie.
Laut Unternehmen gilt das Projekt als aussichtsreich für Uran-Mineralisierung sowohl am Unkonformitäts-Kontakt als auch im Basement. Im Athabasca-Becken sind hochgradige Lagerstätten oft an Störungszonen und deformierte Kontakte gebunden – genau solche strukturellen Korridore (NE–SW) sieht Refined durch die bisherigen Arbeiten bestätigt. Zudem verweisen die Kanadier auf frühere Hinweise wie Uran- und Bor-Anomalien in Böden und Sedimenten entlang angenommener Störungszonen.
Finanzierung und Optionen: Was Refined sich gesichert hat
Der finanzielle Rahmen für den Auftakt steht: Das Startprogramm ist mit rund 1,7 Mio. CAD budgetiert. Kurz vor Bohrbeginn schloss Refined am 13. Februar 2026 zudem eine Charity-Flow-Through-Finanzierung über 1,5 Mio. CAD ab.
Projektseitig arbeitet Refined mit einer Optionsstruktur: Für das 10.140 Hektar große Dufferin-Projekt besteht die exklusive Option, über Zahlungen, Aktienausgaben und Explorationsausgaben bis zu 75% von Eagle Plains Resources zu erwerben. Zusätzlich gibt es Optionen, an weiteren Uran-Liegenschaften (Basin und Milner) bis zu 100% zu verdienen. Rückenwind kommt außerdem über ein Förderprogramm der Provinz: genehmigt ist ein Zuschuss von bis zu 50.000 CAD aus Saskatchewans TMEI-Initiative.
Beim Aktienkurs spiegelte sich die gestiegene Aufmerksamkeit zuletzt deutlich wider: Am Freitag schloss der Titel bei 0,41 Euro, ein Tagesplus von 15,82%.
Zum nächsten Prüfstein wird nun der Datenfluss aus dem Bohrprogramm: Die orientierten Bohrkerne und die parallel laufende Gravimetrie sollen zeigen, ob die identifizierten Leiter und Strukturzonen mehr sind als saubere Geophysik – nämlich ein Trefferbild, das tatsächlich auf Uran-Mineralisierung in der Tiefe hindeutet.
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