Porsche AG Aktie: Der Dämpfer!
Die Porsche AG kämpft mit massiven Absatzproblemen. Im Gesamtjahr 2025 brachen die Auslieferungen um zehn Prozent auf nur 279.449 Fahrzeuge ein. Besonders dramatisch: Das vierte Quartal schloss mit einem Minus von 21 Prozent. Analysten senken ihre Gewinnerwartungen, doch die Bewertungen bleiben gespalten.
Die wichtigsten Fakten:
- Auslieferungen 2025: 279.449 Fahrzeuge (-10%)
- Q4 2025: Nur 66.940 Einheiten (-21%)
- Hauptprobleme: China-Schwäche und Modellanläufe
- Kursziel-Spanne der Analysten: 45-58 Euro
China und E-Mobilität belasten
Zwei Faktoren treiben den Sportwagenbauer in die Defensive. Der wichtigste Einzelmarkt China zeigt deutliche Bremsspuren. Gleichzeitig belasten Verzögerungen bei neuen Elektromodellen, allen voran dem e-Macan, die Bilanz. Was lange als Stärke galt – die Elektrifizierung der Modellpalette – entwickelt sich zum Risikofaktor.
Bernstein Research bestätigte am Mittwoch die neutrale Einstufung mit Kursziel 50 Euro. Analyst Stephen Reitman verweist auf den drastischen Rückgang der Großhandelsvolumina, verstärkt durch hohe Vergleichswerte aus dem Vorjahresquartal. Jefferies bleibt ebenfalls bei "Hold", Kursziel 45 Euro.
JP Morgan senkt Prognosen – bleibt aber optimistisch
Bemerkenswert ist die Position von JP Morgan. Die US-Bank kappte am 20. Januar ihre Gewinnerwartungen für 2026 und 2027 um durchschnittlich vier Prozent. Trotzdem hält das Institut an der Kaufempfehlung fest und sieht die Aktie bei 58 Euro fair bewertet. Diese Diskrepanz zwischen sinkenden Prognosen und optimistischer Einschätzung zeigt die Unsicherheit am Markt. Barclays votiert gegenteilig mit "Underweight".
Volkswagen profitiert – trotz Porsche
Ein Detail am Rande verdeutlicht die Problemlage: Der Mutterkonzern Volkswagen meldete kürzlich einen besseren Cashflow für 2025 – explizit trotz der als "Porsche-Probleme" bezeichneten Belastungen. Die frühere Ertragsperle des Konzerns wird zur Last.
Der Titel schwankt aktuell um 42 Euro. Das 52-Wochen-Tief bei knapp 40 Euro bleibt die kritische Unterstützung. Am 11. März folgen die detaillierten Zahlen für das vierte Quartal. Bis dahin dürfte die Aktie volatil bleiben.
Porsche AG-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Porsche AG-Analyse vom 22. Januar liefert die Antwort:
Die neusten Porsche AG-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Porsche AG-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 22. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Porsche AG: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








