Europas Autobauer atmen auf. Nachdem US-Präsident Trump die Zolldrohungen im Grönland-Streit zurücknahm, kehrte Kaufinteresse in den schwer gebeutelten Sektor zurück. Auch Porsche profitiert von der Entspannung – doch die fundamentalen Herausforderungen bleiben.

Die wichtigsten Fakten:
- Aktienkurs erholt sich nach 7-Prozent-Crash Anfang Januar
- Analysten bleiben gespalten: Kursziele zwischen 45 und 50 Euro
- China-Geschäft 2025 mit dramatischem Einbruch von 26 Prozent
- Neuer CEO Leiters übernimmt in schwierigem Umfeld

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Analysten uneins über Bewertung

Das Bild unter Finanzexperten bleibt widersprüchlich. Während die Deutsche Bank ihr "Buy"-Rating bestätigt, senkte sie das Kursziel von 50 auf 45 Euro. JP Morgan hält an "Overweight" fest und sieht weiteres Potenzial. Barclays warnt hingegen vor zu optimistischen Gewinnerwartungen und bleibt bei "Underweight".

Der Durchschnitt von 21 Analystenschätzungen liegt bei 45,80 Euro – rund 8 Prozent über dem aktuellen Niveau. Die Spannweite der Einschätzungen zeigt: Der Markt ringt mit der Bewertung des Premiumherstellers.

China-Schwäche belastet Jahresbilanz

Die Auslieferungszahlen für 2025 offenbaren das Ausmaß der Probleme. Mit 279.449 Fahrzeugen verfehlte der Stuttgarter Konzern das Vorjahresniveau um 10 Prozent. Besonders dramatisch fiel der Rückgang im wichtigen China-Geschäft aus: Minus 26 Prozent auf nur noch 41.938 Einheiten.

Während Nordamerika mit 86.229 Fahrzeugen stabil blieb, gingen auch die Heimatmärkte zurück. Deutschland verzeichnete ein Minus von 16 Prozent auf 29.968 Fahrzeuge, Europa ohne Deutschland verlor 13 Prozent.

Immerhin: Der Elektrifizierungsanteil kletterte auf 34,4 Prozent, davon 22,2 Prozent reine Elektrofahrzeuge.

Finanzvorstand signalisiert positive Cashflows

Einen Lichtblick sehen Analysten von Kepler Cheuvreux: Sie erwarten für 2026 eine positive Cash Conversion, nachdem die Unternehmensführung entsprechende Signale gesendet hatte. Am 11. März folgen die detaillierten Geschäftszahlen für 2025.

Seit Januar führt Dr. Michael Leiters als neuer CEO das Unternehmen. Oliver Blume konzentriert sich nun vollständig auf seine Aufgabe als Volkswagen-Konzernchef. Die Marktkapitalisierung liegt aktuell bei rund 39 Milliarden Euro.

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