Die Wasserstoff-Branche blickt im Januar 2026 auf einen harten Realitätscheck. Für den Branchenpionier Plug Power endete die erste Handelswoche des neuen Jahres mit einem herben Dämpfer. Es sind keine neuen Bilanzen, die den Kurs belasten, sondern ein fundamentaler Stimmungsumschwung bei den Analysten.

TD Cowen zieht die Reißleine: Kursziel halbiert

Am Freitagmorgen sorgte eine Studie von TD Cowen für Schockwellen im Anlegerlager. Die Experten stuften die Aktie radikal von „Buy“ auf „Hold“ herab und kappten das Kursziel von 4,00 auf nur noch 2,00 US-Dollar. Damit liegt die Prognose sogar unter dem aktuellen Kursniveau. Besonders schwer wiegt die Begründung: Es ist kein spezifischer Fehler des Managements, sondern die Sorge um den gesamten Sektor. Unter Verweis auf Analysen von Wood Mackenzie wird 2026 als das „Jahr der Abrechnung“ tituliert. Der Druck, endlich schwarze Zahlen zu liefern, ist mittlerweile immens.

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Hoffnungsschimmer Walmart: Ein 15-jähriger Vertrauensbeweis

Trotz der frostigen Stimmung an der Börse gibt es operative Lichtblicke, die zeigen, dass die Technologie im realen Markt gebraucht wird. Ende Dezember 2025 sicherte sich Plug Power einen beeindruckenden 15-jährigen Lizenzdeal mit dem Einzelhandelsriesen Walmart für dessen GenKey-Systeme. Dieser Langfrist-Vertrag räumt zudem einen belastenden Aktien-Überhang (Warrants) aus dem Weg und reduziert die drohende Verwässerung für bestehende Aktionäre. Es ist ein klassisches Paradoxon: Während Großkunden wie Walmart auf die Technik setzen, zweifeln Investoren an der Geschwindigkeit, mit der dieser Erfolg in echtes Geld umgemünzt wird.

Nervosität vor dem März-Bericht

Die Aktie reagierte am Freitag mit einem Minus von 5,60 % und schloss bei 2,19 US-Dollar. Damit bewegt sich das Papier in einem hochgradig volatilen Spannungsfeld. Während einige Häuser wie Clear Street noch bei „Strong Buy“ bleiben, dominiert insgesamt die Skepsis. Alle Augen richten sich nun auf den 2. März 2026, wenn Plug Power die nächsten Quartalszahlen vorlegt.

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