Während der breite Markt in Hongkong nach dem Neujahrsfest unter Druck geriet, konnte sich Petrochina dem negativen Trend entziehen. Anleger suchten am Freitag gezielt Schutz im Energiesektor, da die zunehmenden Spannungen im Nahen Osten die Rohölpreise stützten. Damit rückt die Aktie pünktlich zum Erreichen neuer Höchststände wieder stärker in das Blickfeld der Investoren.

Spannungen am Ölmarkt als Preistreiber

Der Hauptgrund für die relative Stärke des Titels liegt in der sich zuspitzenden Lage am Persischen Golf. Nachdem das iranische Parlament Befugnisse zur Einschränkung des Schiffsverkehrs in der Straße von Hormus erteilt hat, wachsen die Sorgen vor Versorgungsengpässen. Da durch diese Passage ein erheblicher Teil der weltweiten Ölversorgung transportiert wird, reagierten die Märkte mit einem Risikoaufschlag. In diesem Umfeld notierte die US-Sorte WTI zuletzt bei rund 66 US-Dollar pro Barrel.

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Die Aktie profitierte von diesem Marktumfeld und legte am Freitag um 2,27 Prozent zu. Mit dem Schlusskurs von 1,03 Euro markierte das Papier ein neues 52-Wochen-Hoch und setzt damit seinen positiven Trend seit Jahresbeginn fort. Besonders auffällig war ein großvolumiger Block-Trade über 956.000 Aktien, was Marktbeobachter als Zeichen für institutionelles Interesse werten.

Blick auf die Bilanz

Für Aktionäre richtet sich der Fokus nun auf die kommenden Wochen und die fundamentale Bewertung. Die Dividendenrendite von aktuell 5,60 Prozent unterstreicht die Attraktivität für einkommensfokussierte Anleger, während der staatliche Mutterkonzern China National Petroleum Corp mit über 82 Prozent der Anteile weiterhin die Kontrolle behält.

Die nächste wichtige Weichenstellung erfolgt am 30. März 2026. An diesem Tag wird Petrochina die vollständigen Finanzergebnisse für das Geschäftsjahr 2025 vorlegen. Bis dahin dürfte die Kursentwicklung maßgeblich von der weiteren Nachrichtenlage rund um die globalen Öl-Lieferketten abhängen.

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