Palantir Aktie: Wachstumsperspektiven analysiert
Nach einem massiven Kursanstieg von fast 150 Prozent im Jahr 2025 steht Palantir zu Beginn des neuen Jahres auf dem Prüfstand. Während das Unternehmen operativ glänzt und neue Partnerschaften schließt, sorgen extreme Bewertungskennzahlen und Verkäufe durch Insider für Unruhe. Marktteilnehmer fragen sich: Kann das KI-Zugpferd dieses Tempo halten oder ist die Luft in diesen Höhen zu dünn geworden?
Bewertung auf dem Prüfstand
Die Aktie handelt derzeit auf einem extremen Bewertungsniveau. Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV), das das 400-Fache der Gewinne übersteigt, liegt der Titel weit über dem Durchschnitt des US-Tech-Sektors, der eher bei einem Faktor von 45 notiert. Diese sportliche Bewertung ruft Skeptiker auf den Plan. Prominente Leerverkäufer wie Michael Burry („The Big Short“) haben Berichten zufolge Positionen gegen das Unternehmen aufgebaut, da sie eine Überhitzung befürchten.
Untermauert wird diese Skepsis durch Transaktionen aus den eigenen Reihen. CEO Alexander Karp und Großinvestor Stephen A. Cohen haben die hohen Kurse zuletzt genutzt, um Aktienpakete zu verkaufen. Auch institutionelle Investoren wie Lewis Asset Management reduzierten ihre Bestände signifikant.
Operative Stärke als Gegengewicht
Fundamental gibt es jedoch Gründe für den Optimismus der Bullen. Die jüngste Quartalsbilanz übertraf mit einem Umsatzwachstum von fast 63 Prozent die Erwartungen deutlich. Ein wesentlicher Treiber für die zukünftige Entwicklung ist die neu geschlossene strategische Partnerschaft mit Accenture.
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Diese Kooperation zielt darauf ab, Palantirs KI-Plattform (AIP) schneller bei Unternehmenskunden zu implementieren. Für Palantir ist dies ein entscheidender Schritt, um das Geschäft mit kommerziellen Kunden zu skalieren und die historische Abhängigkeit von Regierungsaufträgen zu verringern. Analysten sehen hierin eine Chance, die Verbreitung der Software massiv zu beschleunigen.
Analysten bleiben vorsichtig
Trotz der beeindruckenden Wachstumszahlen spiegelt sich die Unsicherheit über die Bewertung in den Einschätzungen der Wall Street wider. Die Mehrheit der Analysten stuft die Aktie derzeit lediglich mit „Hold“ ein. Nur eine Minderheit rät zum Kauf, während einige Experten aufgrund der hohen Bewertung sogar zum Verkauf raten. Die Kursziele gehen dabei weit auseinander, was die schwierige Einordnung des Papiers verdeutlicht.
Der nächste entscheidende Impuls für die weitere Richtung steht bereits fest. Wenn Palantir am 2. Februar 2026 die Zahlen für das vierte Quartal präsentiert, müssen die Ergebnisse die hohe Bewertung rechtfertigen. Anleger werden besonders darauf achten, ob die Kommerzialisierung der KI-Plattform weiter an Fahrt aufnimmt und wie sich der Ausblick für das Jahr 2026 gestaltet.
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