Bei On Holding steht ein tiefgreifender Umbau der Führungsspitze bevor. Die Mitgründer David Allemann und Caspar Coppetti übernehmen zum 1. Mai 2026 als Co-CEOs das operative Geschäft. Die Rückkehr der Firmengründer an die Spitze erfolgt in einer Phase, in der das Unternehmen trotz eines Rekordjahres mit einem vorsichtigen Ausblick und Kursverlusten kämpft.

Gründer übernehmen operative Führung

Der personelle Wechsel markiert das Ende einer Ära. Martin Hoffmann verlässt nach 13 Jahren, davon fünf an der Spitze des Konzerns, den CEO-Posten. Er bleibt dem Unternehmen bis März 2027 in beratender Funktion verbunden. Parallel dazu wird die Finanzleitung mit Frank Sluis als neuem CFO neu besetzt, während Scott Maguire zum President und COO aufsteigt.

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Die Neubesetzung führt dazu, dass die Gründer künftig eine Doppelrolle als Co-CEOs und Co-Präsidenten des Verwaltungsrats einnehmen. Damit bündelt On Holding die strategische und operative Entscheidungsgewalt enger als zuvor im Kernteam der Gründungsmitglieder.

Rekordumsatz trifft auf vorsichtige Prognose

An der Börse sorgt die personelle Neuaufstellung am Mittwoch für Verkäufe. Die Aktie verliert deutlich an Boden und notiert bei 31,70 Euro, was einem Tagesminus von rund 7,3 Prozent entspricht. Damit summieren sich die Verluste der letzten 30 Tage auf über 21 Prozent. Das Papier nähert sich mit dieser Bewegung wieder seinem 52-Wochen-Tief von 30,40 Euro an, während das im Mai vergangenen Jahres erreichte Hoch bei 53,90 Euro in weite Ferne rückt.

Grund für die Zurückhaltung der Anleger ist neben dem Management-Wechsel die bereits Anfang März kommunizierte Vorsicht beim künftigen Umsatzwachstum. Zwar konnte On Holding im Geschäftsjahr 2025 den Nettoumsatz auf über 3 Milliarden Schweizer Franken steigern, dämpfte jedoch die Erwartungen für die kommenden Monate. Zudem belasten anhaltende juristische Auseinandersetzungen um die „Lex On“ und die Verwendung des Schweizerkreuz-Labels die Stimmung.

Die operative Übergabe am 1. Mai 2026 bildet den Auftakt für die neue Phase unter Allemann und Coppetti. Das neue Führungsteam muss nun beweisen, dass es die Wachstumsstrategie trotz der regulatorischen Hürden und des vorsichtigeren Marktumfelds erfolgreich umsetzen kann.

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