OHB SE Aktie: Positiver Aufstellungsbericht
Pünktlich zum 25-jährigen Börsenjubiläum präsentiert sich der Bremer Raumfahrtkonzern OHB in einer starken Ausgangslage. Während die Auftragsbücher dank steigender Budgets im Verteidigungssektor prall gefüllt sind, rückt nun ein potenzielles Milliardenprojekt für die Bundeswehr in den Fokus. Am kommenden Donnerstag müssen die testierten Jahreszahlen zeigen, ob sich das enorme Wachstum der vergangenen Monate auch in der Kasse niederschlägt.
Satelliten für die Bundeswehr
Ein zentraler Treiber für die aktuelle operative Stärke ist das Rüstungsprojekt SATCOMBw 4. Gemeinsam mit Rheinmetall und Airbus plant OHB den Aufbau einer neuen Satellitenkonstellation für das Verteidigungsministerium. In der ersten Phase geht es um 100 bis 200 Satelliten, langfristig könnte das System auf über 1.000 Einheiten anwachsen. Um sich für eine mögliche Serienproduktion zu rüsten, kaufte der Konzern bereits im vergangenen Oktober eine Fertigungsstätte im sächsischen Schöneck.
Der Wettbewerb bleibt in diesem Segment allerdings intensiv. Eine mögliche Fusion der Raumfahrtsparten von Airbus, Thales und Leonardo könnte den Druck auf die Bremer in Zukunft weiter erhöhen.
Volle Auftragsbücher und ehrgeizige Ziele
Abseits der militärischen Fantasie läuft das Kerngeschäft auf Hochtouren. Der bestätigte Auftragsbestand kletterte zuletzt um 47 Prozent auf über 3,1 Milliarden Euro. Die steigenden Budgets der Europäischen Weltraumorganisation ESA und nationaler Kunden bilden das Fundament für die angehobenen Mittelfristziele.
Die konkreten Zielmarken für die Gesamtleistung im Überblick:
- 2026: 1,4 Milliarden Euro (11 Prozent EBITDA-Marge)
- 2027: 1,7 Milliarden Euro (12 Prozent EBITDA-Marge)
- Ab 2028: Über 2,0 Milliarden Euro
Zusätzlichen Rückenwind liefert ein kürzlich geschlossener ESA-Vertrag über 81,2 Millionen Euro für die Asteroiden-Mission RAMSES. Gleichzeitig profitiert die Ende 2025 vollständig übernommene Tochtergesellschaft MT Aerospace mit ihrem zehnprozentigen Produktionsanteil direkt vom erfolgreichen Start der Trägerrakete Ariane 6 Mitte Februar.
Fokus auf den Cashflow
Der nächste Prüfstein für Anleger folgt bereits am 19. März mit der Vorlage des testierten Jahresabschlusses für 2025. Angesichts der hohen Vorabinvestitionen für die anstehenden Großprojekte wird der Markt besonders auf die Entwicklung der liquiden Mittel und des operativen Cashflows achten. Liefert OHB hier solide Zahlen, untermauert das die finanzielle Machbarkeit der ehrgeizigen Expansionspläne – vom militärischen Satellitennetzwerk bis hin zur kürzlich angekündigten Mond-Startanlage in Kooperation mit dem Flughafen München.
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