Nvidia Aktie: TSMC-Zahlen treiben
Die Nvidia-Aktie klettert derzeit auf rund 187 US-Dollar – getrieben von gleich drei positiven Entwicklungen: Explosionsartige Quartalszahlen bei Produktionspartner TSMC, die überraschend frühe Marktreife der neuen „Vera Rubin"-Chip-Architektur und frische Analystenstimmen. Der Halbleiter-Riese profitiert von einem Zusammenspiel günstiger Faktoren.
TSMC-Zahlen bestätigen KI-Boom
Den stärksten Impuls liefert Taiwan. Der wichtigste Fertigungspartner von Nvidia, Taiwan Semiconductor Manufacturing Co. (TSMC), meldete am 15. Januar einen Gewinnsprung von 35 Prozent und einen Umsatzanstieg von 20,5 Prozent auf 33,73 Milliarden US-Dollar im vierten Quartal 2025.
Entscheidend für Nvidia-Aktionäre: TSMC plant 2026 Investitionen zwischen 52 und 56 Milliarden US-Dollar – ein Plus von über 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Fokus liegt auf dem Ausbau der 2nm-Fertigung und fortgeschrittener Packaging-Technologien, die für Nvidias Hochleistungs-GPUs unverzichtbar sind. Das Management bezeichnete sich selbst als „Enabler" für den globalen KI-Handel und signalisiert damit: Die Auftragsbücher für KI-Chips bleiben auf absehbare Zeit voll.
„Vera Rubin" kommt früher
Auf der laufenden CES 2026 konkretisierte CEO Jensen Huang den nächsten Technologiesprung. Die neue „Vera Rubin"-Architektur, Nachfolger der aktuellen Blackwell-Generation, befindet sich bereits in Vollproduktion – sechs Monate früher als ursprünglich geplant.
Die technischen Daten:
- 4-fache Performance im KI-Training gegenüber Blackwell
- Kosten pro Token sinken um Faktor 10
- Marktstart in der zweiten Jahreshälfte 2026
- Architektur kombiniert sechs verschiedene Chips, darunter eine neue GPU im 3nm-Prozess
Dieser beschleunigte Zeitplan setzt Konkurrenten wie AMD unter Druck und signalisiert Investoren: Nvidia verteidigt seinen technologischen Vorsprung aggressiv.
China-Exporte wieder möglich
Ein bedeutender Unsicherheitsfaktor fällt weg. Die Trump-Administration genehmigte am 15. Januar den Export der leistungsstarken H200-KI-Chips nach China unter strikten Bedingungen. Statt eines Totalverbots gilt nun eine „Managed Access"-Strategie mit 25 Prozent Regierungssteuer pro Chip, Routing über zertifizierte US-Labore und einer Volumenobergrenze von 50 Prozent des US-Inlandsvolumens.
Analysten von Wolfe Research schätzen, dass diese Lieferungen zusätzliche Erlöse von zwei bis fünf Milliarden US-Dollar pro Quartal generieren könnten – Umsatz, der in vielen Konsensschätzungen aufgrund der bisherigen Verbotsgefahr fehlte.
Analysten sehen Potenzial bis 255 Dollar
RBC Capital Markets startete am 15. Januar mit „Outperform" und einem Kursziel von 240 US-Dollar. Wolfe Research bestätigte ebenfalls „Outperform" mit einem Ziel von 250 US-Dollar, was rund 33 Prozent Aufwärtspotenzial bedeutet. Der Konsens von 55 Analysten liegt bei durchschnittlich 255,63 US-Dollar.
Allerdings verkaufte CFO Colette Kress am 13. Januar 27.640 Aktien für etwa 5,1 Millionen US-Dollar – eine Transaktion im Rahmen eines vorab vereinbarten Handelsplans. Zudem wurde bekannt, dass OpenAI einen 10-Milliarden-Dollar-Deal mit Chip-Startup Cerebras unterzeichnet hat, um deren WSE-3-Beschleuniger einzusetzen. Ein Signal für wachsende Diversifizierung bei Nvidias Großkunden.
Die Kombination aus TSMCs Rekord-Investitionen, dem verfrühten Produktionsstart der Rubin-Plattform und der regulatorischen Öffnung des chinesischen Marktes stützt das aktuelle Kursniveau. Der Markt blickt nun auf den nächsten Quartalsbericht am 25. Februar 2026.
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