Novo Nordisk Aktie: Oral-Wegovy im Fokus
Novo Nordisk steht heute im Rampenlicht der J.P. Morgan Healthcare Conference. Nach dem US-Start der Wegovy-Pille Anfang Januar hoffen Investoren auf Klarheit zur Produktionslage und zum weiteren Wachstumskurs. Die Aktie hat in den vergangenen Monaten stark gelitten – die Frage ist, ob das oral verabreichte GLP-1-Medikament die Wende bringt.
Berenberg hält dagegen
Während die Aktie unter Druck bleibt, bekräftigte die Analysefirma Berenberg am heutigen Montag ihr "Buy"-Rating mit einem Kursziel von 400 Dänischen Kronen. Damit stellt sich das Haus gegen jüngste kritische Stimmen: Erst am 10. Januar hatte First Principles Partners das Papier auf "Hold" herabgestuft und auf Produktionsprobleme sowie auslaufende Patente als Risikofaktoren verwiesen.
Die unterschiedlichen Einschätzungen zeigen, wie gespalten der Markt derzeit ist. Auf der einen Seite die Hoffnung auf das erste orale GLP-1-Mittel zur Gewichtsreduktion, auf der anderen Seite die Sorge, dass Novo Nordisk die enorme Nachfrage nicht bedienen kann.
Aggressive Preissetzung als Marktverteidigung
Der Start der Wegovy-Pille am 5. Januar 2026 in den USA bringt eine wichtige strategische Komponente mit sich: Die Einstiegsdosis kostet Selbstzahler rund 149 US-Dollar pro Monat – ein bewusst niedriger Ansatz, um Marktanteile gegenüber Eli Lillys Zepbound und Mounjaro zu sichern. Mit geschätzt 100 Millionen adipösen Amerikanern ist der Markt riesig, doch der Wettbewerb verschärft sich rapide.
Die aggressive Preisgestaltung zeigt: Novo Nordisk setzt auf Volumen und Zugang, weniger auf Premiummarge. Das könnte kurzfristig die Verbreitung beschleunigen, wirft aber Fragen zur langfristigen Profitabilität auf, sollte sich der Preisdruck auf das Gesamtportfolio ausweiten.
Was die Konferenz bringen muss
Von der heutigen Präsentation bei der J.P. Morgan Healthcare Conference erwarten Anleger konkrete Antworten zu drei Punkten: Erstens, ob die Produktionskapazitäten ausreichen, um Lieferengpässe zu vermeiden. Zweitens, wie weit die Pipeline-Kandidaten wie die Kombinationstherapie CagriSema fortgeschritten sind. Und drittens, ob die Umsatzprognosen für 2026 angesichts der neuen Preisstrategie Bestand haben. Eine überzeugende Darstellung könnte die Bodenbildung einleiten – Enttäuschungen würden den Abwärtsdruck verstärken.
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