Die strategische Integration von Northern Data in den US-Konzern Rumble Inc. biegt auf die Zielgerade ein. Während der operative Fokus auf einem massiven Ausbau der KI-Infrastruktur liegt, markierte der Aktienkurs am heutigen Freitag mit 8,87 Euro ein neues 52-Wochen-Tief. Damit setzt sich der seit Monaten anhaltende Abwärtstrend fort, der das Papier seit Jahresbeginn bereits rund 37 Prozent an Wert gekostet hat.

Hardware-Power und globale Expansion

Rumble plant den Abschluss der Übernahme für das zweite Quartal 2026. Mit dieser Akquisition sichert sich das Unternehmen Zugriff auf ein Portfolio von über 20.000 H100-GPUs von Nvidia. Diese Hochleistungsprozessoren bilden das Rückgrat für Rumbles Ambitionen im Bereich Künstliche Intelligenz und High-Performance Computing (HPC). Die dazugehörige Infrastruktur umfasst neun Rechenzentren, wobei der Standort Atlanta mit einer Energieleistung von 180 Megawatt das Zentrum der US-Aktivitäten bildet. Weitere Kapazitäten in Europa und Großbritannien ergänzen die geographische Reichweite.

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Ein zentrales Ziel nach Vollzug der Transaktion ist die Optimierung der GPU-Auslastung innerhalb der ersten 12 bis 18 Monate. Rumble beabsichtigt, Inferenzkapazitäten gezielt an Regierungen sowie kleine und mittlere Unternehmen zu vermarkten.

Finanzstarker Partner im Hintergrund

Zusätzlichen Rückhalt erhält das Projekt durch den Stablecoin-Emittenten Tether, der Rumble mit insgesamt 775 Millionen US-Dollar unterstützt. Die Vereinbarung umfasst neben einer GPU-Zusage über 150 Millionen US-Dollar auch einen umfangreichen Werbevertrag. Nach Abschluss der Northern-Data-Transaktion wird Tether voraussichtlich zum größten Aktionär von Rumble aufsteigen. Um die Skalierung der Cloud-Dienste finanziell zu steuern, übernimmt Mike Masci zum 31. März 2026 den Posten des CFO bei Rumble. Er bringt spezifische Expertise in der Finanzierung von Hyperscale-Rechenzentren mit.

An der Börse spiegelte sich der strategische Ausbau zuletzt nicht wider. Die Aktie verlor am Freitag rund 4,5 Prozent und notiert mit dem Fall auf das Jahrestief mittlerweile 43 Prozent unter ihrem 200-Tage-Durchschnitt. Bis 2027 soll die Sparte Ardent Data Centers die verfügbare Leistung auf 250 Megawatt in zehn globalen Rechenzentren ausweiten. Entscheidend für die Marktbewertung wird der für das zweite Quartal 2026 terminierte Abschluss der Übernahme sein, der die operative Verschmelzung mit Rumble formal besiegelt.

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