New Fortress Energy operiert in Puerto Rico weiterhin im staatlich verordneten Krisenmodus. Das US-Energieministerium (DOE) hat vorgestern die Notfallverordnungen zur Stabilisierung des dortigen Stromnetzes verlängert. Dies hat direkte Auswirkungen auf die Tochtergesellschaft Genera PR, die für den Betrieb der thermischen Kraftwerke auf der Insel verantwortlich ist.

Die wichtigsten Fakten zur Lage in Puerto Rico:

  • DOE-Maßnahme: Verlängerung von zwei Notfallverordnungen für das PREPA-Stromnetz am 10. Februar.
  • Gültigkeit: Die Anordnungen bleiben bis zum 11. Mai 2026 in Kraft.
  • Systemkapazität: Bundesmaßnahmen halfen dabei, die Gesamtkapazität des Netzes auf 6.460 MW zu steigern.
  • Rechtsstreit: Anleihegläubiger fordern gerichtlich die Offenlegung von Finanzdaten des Energieversorgers PREPA.

Operative Stabilität vor der Hurrikansaison

Die Anordnung des DOE ermöglicht es dem staatlichen Energieversorger PREPA, weiterhin essenzielle Erzeugungseinheiten einzusetzen und die Vegetation am Stromnetz großflächig zu entfernen. Diese Maßnahmen sollen die Netzzuverlässigkeit rechtzeitig vor der kommenden Hurrikansaison stärken. Durch die Unterstützung des Bundes konnten bisher 820 Megawatt an Kapazität wiederhergestellt werden.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei New Fortress Energy?

Für Genera PR, die Tochter von New Fortress Energy, bietet die Verlängerung einen stabilen operativen Rahmen. Dennoch bleibt das finanzielle Umfeld komplex, da die Zuverlässigkeit des Cashflows in dieser Region für den Mutterkonzern entscheidend ist.

Streit um Milliardenforderungen

Während der Betrieb technisch gesichert scheint, tobt hinter den Kulissen ein Rechtsstreit um die Transparenz der Finanzen von PREPA. Anleihegläubiger setzen den Aufsichtsrat (FOMB) unter Druck, die Daten offenzulegen, die einer Neuberechnung der Nettoeinnahmen zugrunde liegen.

Die Fronten sind verhärtet: Während die Gläubiger auf Berichte verweisen, die bis zum Geschäftsjahr 2023 positive Nettoeinnahmen von über 3,7 Milliarden US-Dollar ausweisen, behauptet der Aufsichtsrat nun, dass die tatsächlichen Zahlen negativ seien. Warum ist dieser Disput für New Fortress Energy so kritisch? Das Unternehmen ist auf die Zahlungsfähigkeit von PREPA angewiesen, um die eigenen operativen Kosten zu decken und die hohe Verschuldung abzubauen.

Trotz dieser Unsicherheiten setzt der Konzern auf eine langfristige Präsenz in der Region. Ein im Dezember 2025 geschlossener Gasliefervertrag mit einer Laufzeit von sieben Jahren soll die Kraftwerke der Insel auf eine emissionsärmere Brennstoffquelle umstellen. Die aktuelle Notfallverordnung endet am 11. Mai 2026 – bis dahin muss sich zeigen, ob die technischen Fortschritte auch durch eine Klärung der finanziellen Streitigkeiten flankiert werden.

New Fortress Energy-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue New Fortress Energy-Analyse vom 12. Februar liefert die Antwort:

Die neusten New Fortress Energy-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für New Fortress Energy-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 12. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

New Fortress Energy: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...